Von "reinem Populismus" spricht FPÖ-Frauensprecherin NAbg. Carmen Gartelgruber im Zusammenhang mit den beharrlichen Forderungen Heinisch-Hoseks nach einer Lohntransparenz. Gartelgruber hält fest, dass es im Kollektivvertrag keinen Einkommensunterschied zwischen Mann und Frau gebe, zudem sei es undenkbar, den Unternehmern quasi von oben herab zu befehlen, die Gehälter intern offenzulegen und zudem ein Nichteinhalten mit Strafen zu belegen.
Gartelgruber betont, dass ein wesentlicher Mit-Grund für das Auseinanderklaffen der Löhne, die von vielen Frauen sehr bewusst gewählte Teilzeitarbeit sei. Bedauerlicherweise werde dieses für Frauen sehr wichtige Instrument, ein Leben mit Kindern und Arbeit zu vereinbaren, gerade von den Vertreterinnen der SPÖ minder geschätzt bis verteufelt. Es sei allerdings eine Kernforderung der FPÖ, die Teilzeitmodelle besser zu fördern, um Beruf und Familie in Einklang bringen zu können. "Teilzeitarbeit muss aufgewertet und wesentlich besser gefördert werden. Frauen wollen heute ein qualitatives und weitgefächertes Angebot am Arbeitsmarkt, innerhalb dessen sie die Wahlfreiheit haben. Und es zeigt sich, dass das Angebot an Teilzeit-Jobs von Frauen mit Kindern immer mehr in Anspruch genommen wird", so Gartelgruber.
Dringender Handlungsbedarf sei laut Gartelgruber jetzt jedoch auch bei den Alleinerzieherinnen gegeben. Diese müssten in vollem Umfang wesentlich besser unterstützt werden. So sei ein umfassendes Betreuungsangebot, das auch alleinerziehende Frauen in die Lage versetzt, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen dringend in die Praxis umzusetzen. Auch ein gezielterer Umgang mit Sozialtransfers wäre effektiv von Nöten. Gartelgruber erwähnt in diesem Zusammenhang, dass Ein-Eltern-Haushalte ein dreifach erhöhtes Armuts-Risiko im Vergleich zur Restbevölkerung aufweisen, was so nicht einfach hingenommen werden könne. In Folge dessen müsse es nun endlich auch in der Frage des Kindergeldes zu einer fairen Lösung kommen, so die FP-Mandatarin abschließend.






















