22. September 2009

Gartelgruber zu Kinderbetreuungsgeld: Kein Grund für Selbstlob der Frauenministerin

 

Fehlkonstrukt Kinderbetreuungsgeld neu lässt sich auch durch wiederholte Jubelmeldungen der Frauenministerin nicht schönreden

"Den Grund für Jubelmeldungen dieser Art kann ich nicht erkennen - Es gibt ungleich mehr Frauen, die sich dafür entscheiden, die ersten drei Jahre bei ihren Kindern zu Hause zu bleiben, anstatt eine temporäre Minimal-Variante in Anspruch zu nehmen. Entwicklungspsychologische Studien beweisen, wie wichtig eine durchgängige Bezugsperson gerade in dieser Zeit für kleine Kinder ist. Wenn Frau Minister schon von Wahlfreiheit spricht, sollte diese auch wirklich möglich sein", erklärt FPÖ-Frauensprecherin NAbg. Carmen Gartelgruber zu den selbstlobenden Erfolgsmeldungen von Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek bezüglich des einkommensabhängigen Kinderbetreuungsgelds.

Gartelgruber bezweifelt auch, dass die Väter-Beteiligung an der Kinderbetreuung im angestrebten Ausmaß eintreten werde. Zudem bringe die Verlängerung der Bezugsdauer des Kindergelds für armutsgefährdete Alleinerziehende noch immer nicht deren Gleichstellung: "Dass man sich in der SPÖ ausgerechnet diesen Punkt des Pakets immer schönrdet, um vom eigenen Verhandlungsmisserfolg abzulenken, hilft den Betroffenen auch nicht weiter", so die FP-Frauensprecherin. 

 
 
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