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11. Dezember 2013

Mölzer: Ukraine hat selbst über ihre Zukunft zu entscheiden

 
Bild von MEP Mözer

EU hat sich aus Machtkampf in Kiew herauszuhalten - Einmischung würde Ost-West-Gegensatz in Ukraine unnötig verschärfen

Die Europäische Union müsse sich aus dem inner-ukrainischen Machtkampf heraushalten, forderte heute der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer, zu den Vermittlungsbemühungen der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton. "Polizeigewalt gegen Demonstranten ist inakzeptabel, aber über ihre Zukunft hat die Ukraine zu entscheiden und nicht Einflüsterer oder Ratgeber aus dem westlichen Ausland", hielt Mölzer fest.

Auch wies der freiheitliche EU-Mandatar darauf hin, dass die Ukraine ein tief gespaltenes Land sei. "Man darf sich von den pro-europäischen Massendemonstrationen in der Hauptstadt Kiew nicht täuschen lassen. In der östlichen, mehrheitlich russisch besiedelten Ukraine, sieht die Sache ganz anders aus. Hier richtet man sich traditionell an Russland aus. Allein schon aus diesem Grund verbietet sich jede Einmischung, außer man will den Ost-West-Gegensatz in der Ukraine noch weiter vertiefen", betonte Mölzer.

Darüber hinaus seien, so das freiheitliche Mitglied der Ukraine-Delegation des Europäischen Parlaments, auch die legitimen Interessen Russlands zu berücksichtigen. "Russland ist schon allein aufgrund seiner Größe eine Weltmacht und verfolgt dementsprechend seine eigenen Interessen. Vor allem aber reagiert Moskau sehr sensibel auf alles, was in seiner unmittelbaren Nachbarschaft geschieht. Und dazu zählt auch die Ukraine, die seit der Zeit Peters des Großen Teil der russischen Einflusssphäre ist", schloss Mölzer.

 
 
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