24. Februar 2012

Strache: Ja zu einem EU-Beitritt Serbiens setzt sich durch

 

Integration darf aber nicht durch Gebietsgeschenke erkauft werden

Erfreut zeigt sich FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache darüber, dass sich neben dem französischen Außenminister Juppé und dessen italienischem Amtskollegen Terzi di Sant'Agata nun auch Michael Spindelegger für einen baldigen EU-Beitritt Serbiens ausspricht. Strache: "Das ist längst überfällig und wurde von uns Freiheitlichen stets gefordert. Dass sich diese Anschauung jetzt durchsetzt, ist sehr zu begrüßen. Das ist gut für Europa und gut für das serbische Volk."

Mit Sorge betrachtet Strache allerdings die Bestrebungen, Serbien dazu zu bewegen, einen Teil seines Staatsgebiets, das Kosovo, abzutreten. Für ihn steht fest: "Das Kosovo hat zwar Autonomie-Status, ist und bleibt aber ein Teil der Republik Serbien. Das ist in der Resolution 1244 geregelt. Dass es im Kosovo zur einer friedlichen Lösung kommen soll, ist für die Sicherheit und für den wirtschaftlichen Fortschritt Europas immens wichtig. Ideen, das zu ändern, erteilen wir Freiheitlichen eine klare Absage."

 
 
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