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13. September 2015

FPÖ-Kickl: Grenzen sofort schließen – Assistenzeinsatz jetzt!

Faymann muss sofort handeln und Verantwortung für eigene Bevölkerung übernehmen

Wien (OTS) - "Nachdem Deutschland jetzt seine Grenzen zu Österreich geschlossen hat und keine Züge mehr, die via Österreich aus Ungarn kommen, durch lässt, muss auch Österreich dringend seine Grenzen schließen, wollen wir nicht von Asylanten überschwemmt werden", forderte der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl. Zudem müsse Faymann sofort einen Assistenzeinsatz des Bundesheeres anfordern um unsere Grenzen lückenlos überwachen zu können, so Kickl.

Jetzt sei eine enge Zusammenarbeit mit Bayern und Ungarn notwendig um gemeinsam der unkontrollierten Völkerwanderung Herr zu werden, sagte Kickl, der Faymann aufforderte sich beim Ungarischen Premier Orban für seinen peinlichen Ausrutscher schleunigst zu entschuldigen. Die "Alle sind so lieb"-Politik Faymanns sei grandios gescheitert. Jetzt brauche es Leadership, welches der Kanzler leider nicht habe, so Kickl.

Durch den Schluss der ungarischen und deutschen Grenzen sei nun Österreich der Puffer dazwischen. Habe Faymann Orban noch dafür gescholten, dass dieser die Asylantenströme einfach via Österreich nach Deutschland weiterleite, so habe der Kanzler eigentlich nichts anderes gemacht, zeigte Kickl die Bigotterie der faymannschen Politik auf. Nun sitze der Kanzler auf den Trümmern seiner eigenen Unfähigkeit.

Es sei nun das Gebot der Stunde, die zeitliche Lücke zwischen den heute erfolgten Grenzschließungen und der in wenigen Tagen funktionierenden neuen Flüchtlingsroute zu nutzen und die geeigneten Maßnahmen zu treffen, so Kickl. Dazu müssten die Grenzen dicht gemacht werden und das Heer sofort in Bewegung gesetzt werden. Jetzt räche es sich bitter, dass die Sozialdemokratie das Bundesheer kaputt gespart habe und die Einsatzfähigkeit nur mehr unter großen personellen und finanziellen Opfern zu gewährleistet sein werde, erinnerte Kickl Faymann an seine sicherheitspolitische Geisterfahrt.

Auch humanitär sei es das Gebot der Stunde die Grenzen dicht zu machen, so lange in den heimischen Auffanglagern noch immer Menschen unter dem freien Himmel schlafen müssten. So sei Traiskirchen ohne Aussicht auf eine Lösung immer noch heillos überfüllt, sagte Kickl, der vom Kanzler gerne gewusst hätte wo er denn die tausenden Asylanten unterzubringen gedenke. "Eines ist klar: Ohne Grenzschließung werden wir von dieser Völkerwanderung überrannt werden", sagte Kickl dem Kanzler die zu erwartenden Auswirkungen seiner Untätigkeit voraus. "Lösen sie das Problem, oder überlassen Sie ihren Sessel jemandem, der es kann", so Kickl.


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