09. Feber 2010

FPÖ-Neubauer: "Ungeheuerlich! ÖVP will Zukunft des Landes auf dem Leid der eigenen Pensionisten aufbauen!"

 

Khol schweigt zu ÖVP-Junge Wirtschaft und Junge VP Attacken gegen Senioren

"Wenn die Junge Wirtschaft der ÖVP bzw. die Junge Volkspartei keine anderen Konzepte vorzuweisen haben, als auf dem Rücken der Pensionisten unseres Landes eine widerwärtige Schmutzkübel-kampagne zu entfachen, dann ist es um den Nachwuchs in der ÖVP bei Gott schlecht bestellt!", stellte heute der freiheitliche Seniorensprecher NAbg. Werner Neubauer zu den Ergebnissen einer in Niederösterreich stattgefundenen Klausur der Jungen Wirtschaft fest. Dort hatte der 34-Jährige Unternehmer Roth gemeint, dass beim "Pensionssystem der Kollaps vorprogrammiert" sei und in absehbarer Zeit "ein erwerbstätiges Ehepaar einen Pensionisten "erhalten" müsse. "Roth hat offenkundig das Prinzip des Generationenvertrages nicht verstanden", sagte Neubauer heute zu diesen ungeheuerlichen Aussagen. Immer öfter seien in den vergangenen Monaten ÖVP-Vertreter in der Öffentlichkeit ganz ungeniert aufgetreten, um gegen die wohlverdienten Rechte der älteren Generation in Österreich ganz offen zu polemisieren. "Die ÖVP, aber vor allem die SPÖ schweigt zu diesen
bösartigen Angriffen!"

"So genannte Pensionsexperten malen jedes Jahr bereits im Sommer den Teufel an die Wand, wenn es gilt, die Pensionsanpassung neu zu beschließen. Vertreter der Industriellenvereinigung dürfen ungestraft die Pensionisten als "asozial" beschimpfen. Repräsentanten der Jungen Volkspartei erklären, in marxistischer Manier in bestehende Pensionen eingreifen zu wollen und sehen eine Pensionsanpassung als "Ausbeutung". Senioren durften im Sommer sogar als "Abzocker" bezeichnet werden." Neubauer weiter: "Ich fordere den Präsidenten des Österreichischen Seniorenrates Dr. Andreas Khol auf, endlich nicht nur Ankündigungspolitik zu betreiben, sondern tatsächlich für ein
"positives Seniorenbild - Schluss mit Hetze und Panikmache" zu sorgen", verlangt der FPÖ-Seniorensprecher.

"Khol ist in seiner Funktion allen Senioren verpflichtet, sodass es längst seine Aufgabe gewesen wäre, den ungerechtfertigten Angriffen seitens ÖVP-Vorfeldorganisationen endlich entschieden entgegen zu treten. Vielleicht kann Khol seine Jung-ÖVPler darüber aufklären, dass die künstliche Erregung wegen der Leistbarkeit der Pensionen zur Gänze unbegründet ist", so Neubauer. Dies auch deshalb, weil der
Gesamtaufwand (gesetzliche Pensionen und Beamte) mit ca. 6 % des BIP gleichbleibe, wie das Gutachten der Kommission zur langfristigen Entwicklung der Pensionen bis 2060 bestätige. "Aus diesem Gutachten ist auch ersichtlich, dass die Bundesmittel von derzeit 2,65 % auf 3,22 % des BIP im Jahre 2014 ansteigen werden, aber damit nicht einmal - was von vielen übersehen wird - das Niveau des Jahres 1987 erreichen, bei dem der Zuschuss 3,40 % des BIP betrug."

"Die Panikmeldungen von einer drohenden Unfinanzierbarkeit sind daher völlig unbegründet", so Neubauer. "Ich fordere deshalb nochmals eine sofortige Beendigung dieser unwürdigen und unsachlichen Debatte, Schluss mit Profilierungsneurosen auf Kosten der Pensionisten durch
die ÖVP und ihre Vorfeldorganisationen", schließt Neubauer.

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HC Strache zum Thema: Demographische Entwicklung

 
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