19. November 2009

Kurzmann: Regierungs-Antrag ist erstes Zugeständnis von Rot und Schwarz zum Kreuz in den Klassenzimmern

 

FPÖ wird dem Thema weiter große Aufmerksamkeit zukommen lassen - schon zu oft wurden Ankündigungen der Regierung auf EU-Ebene verworfen

"Ich erachte es als erfreulich, dass die Regierungsfraktionen auf Initiative der FPÖ hin, nun heute einen Antrag im Nationalrat eingebracht haben, um die Wahrung der Kreuze in den Klassenzimmern sicher zu stellen", bekundet FPÖ-NAbg. Gerhard Kurzmann. Er erinnert, dass ein ebensolcher Antrag von den Freiheitlichen für heute vorgesehen gewesen wäre. "Wenngleich auch der Regierungs-Antrag nicht so weitreichend ist, wie wir das anstreben, stellt er zumindest einmal sicher, die Regierung in ihrem diesbezüglichen Verhalten in die richtige Richtung zu bewegen", ergründet Kurzmann die heutige Beistimmung der FPÖ zu diesem Antrag. Es sei ein erstes Zugeständnis von SPÖ und ÖVP, das Kreuz dauerhaft als ethisch-kulturelles Symbol in den Klassenräumen zu erhalten. Nun werde man allerdings genau beobachten, wie die Koalitionsparteien weiter mit diesem Thema umgehen, kündigt Kurzmann die geballte Aufmerksamkeit der FPÖ in dieser Frage an. Zu oft schon hätten Rot und Schwarz auf nationaler Ebene Ankündigungen gemacht, die dann auf EU-Ebene verworfen worden seien.

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