Das "Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes" (DÖW) habe bei seinen Versuchen, rechtsdemokratische Kräfte des Landes, allen voran die Freiheitlichen, zu vernadern, einen Rückschlag erlitten, erklärte heute der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer. Denn das DÖW hatte auf seiner Internetseite behauptet, in der von ihm, Mölzer, herausgegebenen Wochenzeitung "Zur Zeit" sei ein Bild, das den ca. 10jährigen Adolf Hitler im Kreise seiner Familie zeigt, mit der Bildunterschrift "Familie. Sie sollte ihren Mitgliedern Geborgenheit und Schutz bieten", veröffentlicht worden.
Nun aber musste, wie der freiheitliche Europa-Abgeordnete berichtete, das DÖW die folgende Gegendarstellung veröffentlichen: "Diese Behauptungen sind insoweit unrichtig, als das erwähnte Foto eine - namentlich nicht mehr bekannte - achtköpfige Familie und weder Adolf Hitler, noch seine Familie bzw. Angehörige seiner Familie zeigt", teilte Mölzer mit.
Nicht zuletzt aufgrund dieses Falles bestünden erhebliche Zweifel, so der freiheitliche EU-Mandatar, ob es sich beim DÖW um eine Einrichtung handle, welche die Kriterien der selbsternannten Wissenschaftlichkeit erfülle. "Eher drängt sich der Verdacht auf, dass es auch Ziel des DÖW ist, die FPÖ und der freiheitlichen Gesinnungsgemeinschaft nahestehende Medien wie die 'Neue Freie Zeitung', die freiheitliche Monatszeitschrift 'Aula' oder eben 'Zur Zeit' als undemokratisch und rechtsextrem zu diffamieren", schloss Mölzer.




















