"Zuerst die gute Nachricht: die neue EU-Außenministerin spricht perfektes Englisch", erklärte der freiheitliche Delegationsleiter im Europaparlament Andreas Mölzer gegenüber dem freiheitlichen Pressedienst. Neben dürftigem Französisch sei von weiteren Sprachkenntnissen der künftigen Chefin der EU-Diplomatie nichts bekannt. Die Mutmaßung, die in den Adelsstand erhobene Sozialistin sei von den EU-Granden auserwählt worden, weil neben ihr Angela Merkel wie ein Playboy-Girl aussieht, wies Mölzer selbstverständlich zurück. Ebenso wenig könne man sagen Herman van Rompuy sei Ratspräsident geworden, weil neben ihm Nicolai Sarkozy wie James Bond wirke, meinte der freiheitliche Delegationsleiter. Die Kommentare von politischen Beobachtern, dass damit die neue EU-Spitze aus "grauen Mäusen" bestünde, seien allerdings nicht von er Hand zu weisen. Eine in internationalen Fragen absolut unerfahrene Britin und ein belgischer Frühstücksdirektor, der selbst in seinem Heimatland absolut letzte Wahl für die Regierungsbildung war, seien schlicht und einfach der kleinste und schwächste gemeinsame Nenner zwischen den EU-Granden gewesen. Die Tatsache, dass beide über keinerlei demokratische Legitimation verfügten, weil sie weder vom Volk noch von irgendwelchen Volksvertretungen gewählt worden seien, sei da schon fast nebensächlich, erklärte Mölzer weiter. Die mit dem Vertrag von Lissabon in den bürokratischen Zentralismus abgleitende Europäische Union habe sich mit der Wahl ihrer neuen Spitzenrepräsentanten darüber hinaus zur absoluten Glanzlosigkeit und für die garantierte Charisma-Freiheit entschieden, meinte der freiheitliche EU-Abgeordnete.
20. November 2009
Mölzer zur neuen EU-Spitze: Glanzlos und ohne Charisma
Top-Themen am 16. März 2010




















