19. November 2009

Unterreiner: Offener Brief an Franzobel - 2. Vorhang

 
Bild von NAbg. Unterreiner

Sehr geehrter Herr Franzobel,

Als ich Ihre Antwort auf meinen offenen Brief an Sie las, freute ich mich zunächst über Ihre Bereitschaft mittels offener Briefe zu diskutieren. Wie schade, dass die Auseinandersetzung von Ihrer Seite nur im ersten Teil ihres Schreibens ernsthaft und ehrlich geführt wurde. Gegen Ende des Briefes entglitt ihnen die Feder Richtung Feindseligkeit, platten Anschuldigungen und infamen Unterstellungen, die ich so nicht im Raum stehen lassen kann. Mit großer Enttäuschung ob ihrer Sachlichkeit, habe ich ihr Einstimmen in das Gehabe der subventionieren Staatskünstler feststellen müssen. Ich hätte mir mehr erwartet, als das üblicher Krakele simpler FPÖ-Hasser. Platt, sehr platt Herr Franzobel.  

Wenn Sie Ihr Schreiben selbst ernst nehmen und überdenken, dann sollten Sie Sich die Frage stellen, wie Sie es fertig gebracht haben die beiden Regierungen an der die FPÖ beteiligt war, unbeschadet zu überstehen. Ich hätte mir von Ihnen auch mehr Kreativität und Esprit erwartet, als die abgedroschene Faschismuskeule gegen die FPÖ zu schwingen. Für einen unangepassten, kritischen Künstler ist es eigentlich bedauerlich, dass Sie Ihr Talent für dumpfe FPÖ-Hetze verschwenden. Ich wäre ja durchaus bereit einen angeregten Disput fortzusetzen, wenn Sie -trotz des Kasseler Preises - Ihren "grotesken Humor" in diese Frage auslassen. Bedienen Sie sich doch bitte den Mitteln der modernen Kommunikation und legen Sie die urzeitliche Keule ab, auch wenn Sie groß "Faschismus" darauf geschrieben haben.  

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Erklärung von LR Rosenkranz

 
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