Klare Worte fand heute der Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich und FPÖ-Finanzsprecher NAbg. Lutz Weinzinger: "Die Krise zeigt: Der Euro funktioniert mit den Krisenländern Griechenland, Spanien und Italien nicht. Denn genau jene Länder, die die instabilste Wirtschaftspolitik verfolgten, sind die größten Gewinner der Euroeinführung." Weinzinger zeigte auf, "dass genau jene Länder - Italien, Spanien, Griechenland oder Portugal - mit der Einführung des Euro von der hohen geldpolitischen Glaubwürdigkeit der Deutschen Bundesbank und der OeNB und von niedrigen Realzinsen profitieren konnten. Angesichts der enormen Staatsverschuldung war dies ein immenser Vorteil dieser Länder, den sie jedoch nicht imstande waren, zu nutzen. Und auf der anderen Seite mussten die anderen Staaten mit einem ausgezeichneten Stabilitätsausweis höhere Realzinsen in Kauf nehmen. Ein Teil der heimischen Wirtschaftsprobleme dürfte darauf zurückzuführen zu sein." "Anstatt sich endlich einzugestehen, dass der Euro mit Griechenland, Spanien und Co. nicht funktioniert, ziehen es die EU und ihre politischen Repräsentanten vor, die europäische Wirtschaft und somit die Bürger in Europa weiter darben zu lassen. Sie warten lieber auf ein wirtschaftliches Wunder", kritisierte Weinzinger abschließend.
08. Feber 2010
Weinzinger: Euro mit Krisenländern Griechenland, Spanien und Italien funktioniert nicht
Top-Themen am 11. März 2010




















