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9,3 Prozent Inflationsrate: Das tägliche Leben wird zum Luxusgut

FPÖ-Wirtschaftssprecher Angerer fordert Devise „Österreich zuerst“ zum Erhalt von sozialer Sicherheit und erarbeitetem Wohlstand.

FPÖ-Wirtschaftssprecher Erwin Angerer.

Foto: FPÖ

Die Statistik Austria hat heute, Donnerstag, bekanntgegeben, dass mit einer Inflationsrate von 9,3 Prozent für Juli die höchste Teuerungsrate seit Februar 1975 gemessen wurde. Stärkste Treiber der Inflation sind nach wie vor die Treibstoffpreise. „Damit bestätigt sich einmal mehr, dass es jetzt umgehend Maßnahmen braucht, die langfristig die Preise senken und Wohnen, Essen und Tanken für die Menschen im Land wieder leistbar machen“, sagte dazu heute der freiheitliche Wirtschaftssprecher Erwin Angerer. „Die Einmalzahlungen, die die schwarz-grüne Bundesregierung in Gutsherrenmanier verteilt, sind letztendlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein, wenn wir es nicht schaffen, der Teuerungswelle nachhaltig zu begegnen“, ist sich Angerer sicher.

Folgen von Corona-Wahnsinn und Kriegs-Sanktionen

 

Die AK Oberösterreich berechnete, dass eine Familie mit zwei Kindern aufgrund der Teuerung 1.830 Euro im Jahr zusätzlich ausgeben muss – nur für Wohnen, Verkehr und Lebensmittel. Heizen mit Gas ist sogar um bis zu 2.580 Euro pro Jahr teurer als im Vorjahr. „Damit wird das tägliche Leben zum Luxusgut. Diese Zahlen führen uns nichts anderes als die negativen Folgen der völlig überzogenen Corona-Maßnahmen der schwarz-grünen Bundesregierung, der EU-Sanktionen gegen Russland und unausgereifter Umweltauflagen auf Wirtschaft und Gesellschaft vor Augen“, so Angerer, der einmal mehr die noch immer geplante Einführung der CO2-Steuer ab Oktober kritisiert: „Anstatt unter dem Deckmantel des Umweltschutzes die Menschen noch mehr finanziell zu belasten, sollten ÖVP und Grüne endlich beginnen, Umwelt- und Energiepolitik mit Hausverstand zu betreiben. Die Menschen sollten unterstützt werden, um aktiv Umweltschutz betreiben zu können, gleichzeitig Kosten einzusparen und eine gewisse Unabhängigkeit zu erlangen – wie es mit verstärkten Investitionen in und Förderung von Photovoltaik-Anlagen möglich wäre.“

Wo andere handeln, wartet und "prüft" unsere Regierung

 

„Alles, was derzeit aber geschieht, ist eine Behandlung von Symptomen. In Wahrheit müssen wir die Ursachen bekämpfen – mit einer Senkung der Steuern auf Treibstoffe, regelmäßigen Preiskontrollen und einer aktiven Preisgestaltung des Strompreises durch Bund und Länder. Auch die Regelung, dass sich der Strompreis am teuersten Kraftwerk zu orientiert hat, muss endlich fallen. Doch wie wir es bereits gewohnt sind – die Mühlen der schwarz-grünen Bundesregierung mahlen langsam. Was andere Staaten bereits umgesetzt haben, wird in Österreich geprüft, bis es zu spät ist“, kritisierte der FPÖ-Wirtschaftssprecher.

Österreichs Wohlstand steht auf dem Spiel

 

„Mit diesem Verhalten setzt die schwarz-grüne Bundesregierung den erarbeiteten Wohlstand und die soziale Sicherheit Österreichs aufs Spiel. Wir dürfen nicht zulassen, dass sich die Abwärtsspirale weiterdreht. Daher muss die Devise 'Österreich zuerst' das Mantra künftiger, politischer Entscheidungen sein, die es jetzt umgehend zu treffen gilt“, so Angerer abschließend.


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