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26. August 2021 | Arbeit und Soziales

AMS treibt Arbeitslose weiter in die Armutsspirale

FPÖ-Sozialsprecherin Belakowitsch zeigt sich erschüttert über Pläne von AMS-Chef Kopf, Zuverdienst von Arbeitslosen einzuschränken oder gar abzuschaffen.

FPÖ-Sozialsprecherin Belakowitsch zeigt sich erschüttert über Pläne von AMS-Chef Kopf, Zuverdienst von Arbeitslosen einzuschränken oder gar abzuschaffen.

Foto: FPÖ

„Es ist schon verheerend, wie sich unser Sozialstaat langsam, aber kontinuierlich, abschafft. Der neue Angriff des AMS Chefs Johannes Kopf auf Menschen ohne Arbeitsplatz ist so ein Beispiel dafür. Denn Kopf möchte den Zuverdienst von Arbeitslosen einschränken oder gar abschaffen“, reagierte die freiheitliche Sozialsprecherin Dagmar Belakowitsch auf einen Bericht in den "Oberösterreichischen Nachrichten“.

Besser um Schwarzarbeiter kümmern

„Wenn man von heute auf morgen ohne Arbeit auf der Straße steht, ist das nicht nur ein mentales Problem, sondern auch ein großer finanzieller Einschnitt, der ganz schnell existenzbedrohend sein kann. Wenn sich jemand tatsächlich bemüht und in diesen schweren Zeiten einen kleinen Zuverdienst einer geringfügigen Beschäftigung findet, kann das aus dem Ärgsten heraushelfen und ist auf jeden Fall zu begrüßen. Es hilft aber auch, soziale Kontakte zu pflegen, und man hat immerhin noch ein Bein in der Arbeitswelt. Kopf wäre gut beraten, wenn er sich um sein AMS selbst kümmern würde. Er könnte seine Energien zum Beispiel dafür einsetzen, um all jene aufzuspüren, die neben ihres Arbeitslosenentgeltes einer Schwarzarbeit nachgehen“, betonte Belakowitsch, die sich über die Leistungsfeindlichkeit der türkisen ÖVP und ihrer willfährigen „Vollstrecker“ erschüttert zeigte.


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