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09. Juli 2021 | Frauenpolitik, Gesundheit

Anstieg der Fehlgeburtenrate nach Impfung in Deutschland, auch gemeldete Nebenwirkungen in Österreich

FPÖ-Frauensprecherin Ecker: "Gesundheitsministerium bestätigt 'vier vermutete gemeldete Nebenwirkungen' bei Schwangeren nach Covid-Impfung."

FPÖ-Frauensprecherin Rosa Ecker brachte eine parlamentarische Anfrage an den grünen Gesundheitsminister zu „etwaigem erhöhten Risiko für Schwangere nach Covid-19-Impfungen“ ein – nun liegt die Beantwortung durch Wolfgang Mückstein vor: „Laut bisher vorliegenden Informationen aus dem Gesundheitsministerium wurden bisher „vier vermutete Nebenwirkungen“ gemeldet. Schwangere Frauen werden seit Ende April 2021 priorisiert mit mRNA-Impfstoffen geimpft“, zeigte Ecker auf, dass drei Fälle den Impfstoff AstraZeneca und ein Fall BioNTech/Pfizer betrafen.

Keine Erfahrungen und Langzeitstudien

Erfahrungen und Langzeitstudien im Zusammenhang von Covid-19-Impfungen und Schwangerschaft beim Menschen gibt es nicht. In England wurden bereits zahlreiche schwangere Frauen geimpft, obwohl bekannt war, dass bei einer Schwangerschaft Covid-19-mRNA-Impfungen kontraindiziert sind. Dem Bericht des deutschen „connectiv.events“ zufolge, stieg die Fehlgeburtenrate in nur sechs Wochen in unermessliche Höhen. Gesundheitsminister Mückstein stellte in der Beantwortung fest, dass diese Angaben „vermutete gemeldete Nebenwirkungen“ seien, was nicht bedeutet, dass diese vom Impfstoff verursacht wurden. Empfohlen wird derzeit, dass Schwangere nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Evaluierung vorzugsweise im zweiten beziehungsweise im letzten Drittel der Schwangerschaft geimpft werden sollten.

Jede Fehlgeburt ist ein trauriger Verlust

„Bei den bekannten Problemen in Österreich litten zwei Frauen unter Kopfschmerzen, Fieber und Knochenschmerzen. Die beiden anderen Fälle waren allerdings weit schwerwiegender, in beiden Fällen kam es zu einer Fehlgeburt.“ In der Beantwortung der Anfrage wird angeführt, dass es in dieser Schwangerschaftsphase (10. Woche) allgemein eine hohe Wahrscheinlichkeit eines Aborts gäbe. „Jede Fehlgeburt ist für die betroffenen Frauen und Familien ein trauriger Verlust, der erst einmal verarbeitet werden muss. Hier den Zusammenhang mit der Impfung quasi zur Gänze auszuschließen, ist für mich kein Umgang mit dieser möglichen Gefahr für schwangere Mütter“, ist es für die FPÖ-Frauensprecherin bedenklich, dass mit der endgültigen Auswertung der Biontech/Pfizer-Studie (Beginn mit Februar 2021, Umfang 4.000 schwangere Frauen ab 18 Jahren) noch immer nicht gerechnet werden kann.

Impfempfehlung trotz besorgniserregender Daten aus USA

In Österreich gibt es noch immer eine Impfempfehlung für schwangere Frauen, obwohl laut Datenbank des US-amerikanischen CDC-Centers for Disease Control und Prevention aktuell vom 25. Juni 2021 ein enormer Anstieg von Thrombosen, Lungenembolien und Schlaganfällen seit Beginn der Covid-Impfungen in den USA gemeldet werden. Laut CDC-Meldungen wurden bisher mehr als 600 Fehlgeburten im Jahr 2021 verzeichnet. Die jährliche Fehlgeburtenrate lag dort 2010/2011 bei knapp unter 200, in den Jahren 2012 bis 2020 unter 100 Fehlgeburten pro Jahr. Also beträchtlich weniger als jetzt nach den erfolgten Impfungen. Genauso berichten eine Vielzahl von Frauen über Zyklusstörungen nach erfolgter Covid-Impfung.

Weiter nur Notzulassung für Impfstoffe

Zudem wurde nach Kenntnisstand des BASG (Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen) bis dato auch noch immer kein Antrag auf eine EU-weite Zulassung der Impfstoffe von Biontech/Pfizer, AstraZeneca, Moderna sowie Johnson&Johnson gestellt. „Daher wird es bei der Notzulassung dieser Impfstoffe zur Verabreichung für Schwangere bleiben, das ist aber eine bedenkliche Situation für die betroffenen Frauen. Gerade sie brauchen besonderen Schutz und tragen Verantwortung für ihr ungeborenes Kind“, betonte Ecker.

Keine Sicherheit für werdende Mütter

„Für diese Frauen gibt es keine Sicherheit, ob der Impfstoff nicht doch mit dem Stillen weitergegeben werden kann, oder wie sich der Impfstoff auf den weiteren Kinderwunsch auswirken könnte. Eine gesicherte Datenlage und gesicherte Informationen dazu wären aber unbedingt notwendig. Besser wäre es daher, für den Schutz von Mutter und Kind zu sorgen und mit der Impfempfehlung für Schwangere auf eine datenbasierte EU-weite Zulassung zu warten“, forderte Ecker.


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