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02. Dezember 2021 | Arbeit und Soziales, Gesundheit, Parlament

Arbeitsminister Kocher schwänzt unter fadenscheiniger Begründung wichtigen Ausschuss

FPÖ-Sozialsprecherin Belakowitsch: "Jede normale 'K2'-Kontaktperson muss arbeiten gehen, aber der Arbeitsminister bleibt lieber daheim."

FPÖ-Sozialsprecherin Belakowitsch: "Jede normale 'K2'-Kontaktperson muss arbeiten gehen, aber der Arbeitsminister bleibt lieber daheim."

Foto: FPÖ

Kontaktpersonen der Kategorie 2 werden nicht unter Quarantäne gesetzt und dürften somit weiterhin ihrer Arbeit nachgehen. „Interessanterweise gilt das nicht für Arbeitsminister Martin Kocher, der mit der Begründung, dass er 'K2' sei, dem heutigen Arbeitsausschuss fernbleibt“, reagierte heute, Donnerstag, die freiheitliche Sozialsprecherin Dagmar Belakowitsch auf die „Extrawürste“ des Ministers und erinnerte auch an die Party am Küniglberg, „bei der Schallenberg, Edtstadler, Kocher, Kogler und Co. ausgelassen feierten, während sie Österreich wieder einmal in einen 'Lockdown' geschickt haben. Diese Regierung richtet es sich, wie sie es gerade braucht. Hauptsache, man sperrt die Bürger weg und quält sie, wie und wo es nur geht.“

Arbeitsausschuss trotz dringender Fragen ohne Minister

Steigende Arbeitslosen- und Kurzarbeitszahlen wären ein wichtiger Anlass für Arbeitsminister Kocher gewesen, sich im entsprechenden Ausschuss den Fragen der Abgeordneten zu stellen. „Es ist auch unverständlich, dass er sich auf 'Rücksprache mit den Gesundheitsbehörden' beruft, die ihm die Arbeit im 'Homeoffice' empfiehlt, während jeder 'K2'-Bürger normal und regulär seiner Arbeit nachzugehen hätte. Frei nach dem Motto: ‚Wenn zwei das Gleiche tun, ist es noch lange nicht dasselbe‘“, so Belakowitsch, die in Kochers Verhalten eine Flucht aus der Verantwortung vermutet.


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