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09. September 2019 | Asyl

Asylwerber sollen ihre Quartiere selbst reinigen

FPÖ-Spitzenkandidaten im Wochenblick-Doppelinterview: Asylwerber haben Tagesfreizeit und sollen eigenen Beitrag leisten!

Der designierte FPÖ-Bundesparteiobmann und Klubobmann Norbert Hofer sowie der geschäftsführende Klubobmann Herbert Kickl fordern in einem Interview mit der Zeitung „Wochenblick“, dass es künftig kein Reinigungsservice für Asylunterkünfte mehr geben soll.

„Ich gehe davon aus, dass der Großteil dieser Asylwerber, die nach Österreich kommen, zuhause keine Reinigungskraft hatte und ich sehe nicht ein, warum die Österreicher das zahlen sollen“, so Hofer. „Diese Menschen gehen ja keiner Beschäftigung nach, haben Tagesfreizeit – und dann kommt die Putzfrau und räumt hinter den Herrschaften auf? Da werden wir nicht mitspielen!“

„Man muss doch von diesen Leuten, die ja zuhause auch keinen Kammerdiener gehabt haben, erwarten können, dass sie hier einen Beitrag leisten. Den Boden zusammenwischen, rund ums Haus kehren und ihr Geschirr abwaschen“, bekräftigt Herbert Kickl den freiheitlichen Vorstoß.

Österreich ist sehr großzügig bei der Versorgung von Asylwerbern. Unabhängig von den konkreten Erfolgsaussichten des Asylantrags erhalten diese Personen in Österreich eine Vollversorgung mit Quartier, Essen, Kleidung, Betreuung und auch Taschengeld. Jeder Asylwerber kostet den Staat durchschnittlich mehr als 1.000 Euro monatlich. Zwei Drittel davon werden für die Betreuung und Unterbringung ausgegeben. Darin enthalten sind auch Kosten für Putzfirmen, die die Reinigung der Unterkünfte übernehmen. Diese Kosten könnten sich die Quartiergeber – also in der Regel Bund und Länder – somit künftig sparen.

Derzeit ist es so, dass entweder externe Firmen beschäftigt werden müssen oder Asylwerber, die sich selbst an der Reinigung ihrer Quartiere beteiligen, dafür entlohnt werden, und zwar im Rahmen der sogenannten Remunerantentätigkeiten. Über deren Bezahlung fand regierungsintern eine Debatte statt. Die von Herbert Kickl verordnete Deckelung auf 1,50 Euro pro Stunde wurde von Kurzzeit-Innenminister Ratz aufgehoben.

„Putzen der eigenen Wohnung ist sicher keine gemeinnützige Tätigkeit. Das ist ein Teil eines völlig normalen Lebens und dafür soll es wirklich kein Geld geben“, sind Hofer und Kickl überzeugt.

Hier geht es zum Wochenblick-Doppelinterview!

Das Video


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