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Ausbeutung und Exklusion von Menschen mit Behinderungen muss ein Ende haben

FPÖ-Behindertensprecher Ragger gratuliert Behindertenanwalt Hansjörg Hofer zur Wiederbestellung.

Ausbeutung und Exklusion von Menschen mit Behinderungen muss ein Ende haben - FPÖ-Behindertensprecher Ragger gratuliert Behindertenanwalt Hansjörg Hofer zur Wiederbestellung.

Foto: FPÖ

Der freiheitliche Behindertensprecher Christian Ragger beglückwünschte Hansjörg Hofer zu seiner erneuten Bestellung und wünschte ihm in seiner weiteren Amtszeit viel Kraft und Entschlossenheit zur Bekämpfung der Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen. „Ich darf Herrn Dr. Hofer herzlich gratulieren und hoffe, dass er gemeinsam mit den Parlamentsparteien den Missständen in der österreichischen Behindertenpolitik entschieden entgegentreten wird. Nicht nur in meiner Funktion als Bereichssprecher der FPÖ in Behindertenfragen, sondern überschneidend dazu auch als Volksanwaltssprecher, sind mir die Formen der Ausbeutung und Exklusion von Menschen mit Behinderungen bewusst. Hier weiterhin dagegen aufzustehen und ein starkes Zeichen zur Inklusion zu setzen, soll der Auftrag der Zusammenarbeit sein“, betonte Ragger.

Behinderte als unentgeltliche Erntehelfer

Der Bericht der Volksanwaltschaft zur präventiven Menschenrechtskontrolle stellte einen dringenden Handlungsbedarf fest. Dazu Ragger: „Die Volksanwaltschaft hat erschreckenderweise aufgezeigt, dass etwa Menschen mit Behinderungen als unentgeltliche Erntehelfer in einem wirtschaftlichen Betrieb eingesetzt wurden. Ich erhoffe mir von der Zusammenarbeit mit der Behindertenanwaltschaft, alle Formen der Ausbeutung anzugreifen, den Menschen auf Augenhöhe zu begegnen und ihnen für die geleistete Arbeit ein Gehalt zu ermöglichen. Menschen mit Behinderungen werden in Werkstätten und in betreuter Arbeit eingesetzt und leisten einen wertschöpfenden Beitrag in Betrieben, während sie mit einem geringen Taschengeld abgefertigt werden. Im Sinne eines selbstbestimmten Lebens muss hier gemeinsam für ein menschenwürdiges Einkommen gekämpft werden.“


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