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29. Jänner 2019 | Arbeit und Soziales

„Ausschluss des Gewerkschafters Hübner aus der FSG-GÖD zeigt wieder einmal das Sittenbild innerhalb der SPÖ“

Gudenus: „Die sich selbst stets der Toleranz rühmende SPÖ akzeptiert scheinbar keine kritischen Stimmen und verweigert jegliche offene Diskussion.“

„Der Ausschluss des SPÖ-Gewerkschafters Josef Hübner aus der Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (FSG-GÖD) zeigt wieder einmal das Sittenbild innerhalb der SPÖ. Die sich selbst stets der Toleranz rühmende ehemalige Kanzlerpartei akzeptiert scheinbar keine kritischen Stimmen und verweigert jegliche offene Diskussion. Das erklärt auch, warum diese Partei von internen Querelen gelähmt ist und am Rande der Bedeutungslosigkeit steht. Wenn ich eine Person nur ausschließe, weil sie bestehende Probleme anspricht, versperre ich mir selbst jeglichen Weg der Erneuerung“, erklärte heute der geschäftsführende FPÖ-Klubobmann Johann Gudenus.

Augen vor Problemen zu verschließen, bringt keine Wähler zurück

„Dem SPÖ-Gewerkschafter Hübner wurde es wohl zum Verhängnis, dass er die gute Arbeit der Bundesregierung anerkannt hat, anstatt diese, wie seine Kollegen, ständig ohne jegliche Grundlage schlechtzureden. Auch seine Kritik am Wiener SPÖ-Bürgermeister Ludwig dürfte einiges zum Ausschluss beigetragen haben, ist es doch in der Wiener SPÖ von jeher Usus, die Augen vor Problemen zu verschließen und diese zu verschweigen, wie es jetzt auch die Causa KH Nord wieder einmal eindeutig beweist. Dass die SPÖ mit diesem Verhalten noch in der Lage sein wird, die in Scharen davonlaufenden Wähler aufzuhalten, ist wohl eher unwahrscheinlich“, betonte Gudenus. 


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