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19. Februar 2020 | Land- und Forstwirtschaft

Bauern werden von Landwirtschaftsministerin Köstinger im Stich gelassen

FPÖ-Agrarsprecher Schmiedlechner: "Landwirte brauchen faire Preise für ihre Produkte - bis das Überleben der heimischen Landwirtschaft sichergestellt ist, sind Protestmaßnahmen notwendig."

„Das Bauernsterben ist leider weiter voll im Gange, und das von der ÖVP-geführte Landwirtschaftsministerium unternimmt nichts dagegen – Köstinger lässt unsere Bauern einfach im Stich“, kritisierte heute der FPÖ-Agrarsprecher Peter Schmiedlechner. „Die Situation für die Bauern ist unerträglich, und es muss daher dringend gehandelt werden. Wir brauchen rasch bessere Rahmenbedingungen für unsere heimischen Landwirte. Ein Richtungswechsel in der Agrarpolitik kann nicht mehr aufgeschoben werden. Auch der Handel muss endlich erkennen, dass es so nicht weitergehen kann“, betonte Schmiedlechner, der selbst einen landwirtschaftlichen Betrieb in Niederösterreich führt.

Mindestpreise für hochwertige Produkte nötig

„Unsere Landwirte produzieren zu den höchsten Standards, erhalten dafür aber nicht angemessene Preise. Es braucht daher gerechtere Preise, damit die Bauern davon auch gut leben können. Hier benötigt es einen neuen Ansatz bei der Preisbildung. So sind Mindestpreise für die Produzenten für ihre qualitativ hochwertigen Produkte überlebenswichtig. Es muss auch eine bessere Wahlfreiheit für die Konsumenten geben. Dazu braucht es eine konsequente durchgängige Lebensmittelkennzeichnung, aber auch eine Kennzeichnung von Lebensmitteln, die mit Einsatz von Glyphosat produziert wurden“, forderte der FPÖ-Agrarsprecher.

Brauchen nationalen Schulterschluss für Familienbetriebe

„Die FPÖ steht auf der Seite der Landwirte“, so Schmiedlechner, „es braucht einen nationalen Schulterschluss für den bäuerlichen Familienbetrieb. Bis das Überleben der heimischen Landwirtschaft sichergestellt ist, sind Protestmaßnahmen notwendig, und diese Proteste sollen der Politik und den großen Handelsketten zeigen, dass wir Bauern es wirklich ernst meinen."


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