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22. Jänner 2021 | Land- und Forstwirtschaft

Bauernbund verkommt immer mehr zur Lachnummer!

FPÖ-Agrarsprecher Schmiedlechner: "150.000 Betriebe gaben in den letzten Jahren auf - nun braucht es dringend ein Corona-Rettungspaket für die Landwirtschaft."

„Der Bauernbund entwickelt sich immer mehr zu einer Lachnummer. Ein besonderes Beispiel dafür lieferten der Bauernbündler und EU-Abgeordnete Alexander Bernhuber und der NÖ-Bauernbunddirektor Paul Nemecek ab. In '007-Manier' präsentierten die beiden Bauernbund-Granden ein mutmaßliches EU-Geheimpapier, das zeigen soll, dass das Einkommen unserer Landwirte erschreckend niedrig ist. In welcher Welt leben die beiden eigentlich?“, so heute, Freitag, der freiheitliche Agrarsprecher Peter Schmiedlechner.

Desaströse Situation seit Jahren wohlbekannnt

„Jährlich wird der ‚Grüne Bericht‘ in Österreich veröffentlicht, der die desaströse Situation der österreichischen Landwirtschaft Jahr für Jahr immer wieder aufs Neue feststellt. Alleine die Tatsache, dass in den letzten Jahren ungefähr 150.000 landwirtschaftliche Betriebe aufgeben mussten, sollte schon längst die Alarmglocken schrillen lassen. Anstatt bekannte Tatsachen aufzuwärmen, sollte der Bauernbund der ÖVP endlich Lösungen präsentieren. Während die ÖVP, die von ihr selbst verursachte Lage bei den Landwirten beklagt, hat die FPÖ bereits zahlreiche Vorschläge für eine Verbesserung der prekären Situation in der Landwirtschaft eingebracht. Leider scheinen aber die 18 ÖVP-Bauernbundabgeordneten und Ministerin Elisabeth Köstinger nicht an Lösungen interessiert zu sein, oder diese Personen haben in der ÖVP nichts mehr zu melden“, meinte Schmiedlechner.

Selbstversorgung Österreichs sichern

"Im Gegensatz zur ÖVP ist der FPÖ die Landwirtschaft ein sehr wichtiges Anliegen. Daher braucht es ein Corona-Rettungspaket für die Landwirtschaft, eine Absicherung und einen Ausbau der Selbstversorgung mit den besten österreichischen Lebensmitteln und einen parteiübergreifenden Gipfel mit allen Betroffenen, um die längst überfälligen und notwendigen Erzeugerpreise zu erreichen“, erklärte der FPÖ-Agrarsprecher.


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