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18. Oktober 2021 | FPÖ, Finanzen

Belastungswelle trifft Autofahrer schon jetzt mit voller Wucht

Treibstoffpreise im Jahresvergleich um ein Drittel angestiegen - weitere massive Teuerungen auch für Heizen und Lebensmittel treiben Menschen in die Armut.

Nur eine Woche nach der Präsentation der aus FPÖ-Sicht „öko-asozialen“ Steuerreform bekommen die Autofahrer einen bitteren Vorgeschmack auf das, was die türkis-grüne Bundesregierung unter dem Deckmantel des Klimaschutzes an Belastungen ausgearbeitet hat. „Wer aktuell sein Auto auftankt, der muss tief in die Tasche greifen. Die Preise sind seit August rasant angestiegen – im Jahresvergleich sogar um ein Drittel. Waren im Oktober 2020 Benzin und Diesel noch um rund einen Euro pro Liter zu haben, liegt der Durchschnittspreis mittlerweile jenseits von 1,30 Euro. Und dazu kommt dann ab Juli 2022 noch die CO2-Strafsteuer der Regierung, die noch einmal ein Plus von neun Cent pro Liter Diesel und acht Cent pro Liter Benzin bedeutet!“ zeigen sich FPÖ-Bundesparteiobmann Klubobmann Herbert Kickl und FPÖ-Verkehrssprecher Christian Hafenecker schockiert und fordern die Regierung zu konkreten Maßnahmen gegen die massive Teuerungswelle auf.

Enorme Belastungswelle für die Österreicher

Die Menschen im Land würden seit Monaten unter einer gewaltigen Belastungswelle leiden: Die Lebensmittelpreise seien ebenso gestiegen wie die Energiepreise, die gerade jetzt in die Höhe schnalzen, wo es von Tag zu Tag kälter wird. „Bei den Energieversorgern laufen die Telefone heiß, weil Menschen um Stundungen und Ratenzahlungen ansuchen, damit sie im Winter nicht in der kalten Wohnung sitzen müssen. Und es wird dank der CO2-Strafsteuer dann im nächsten Jahr noch teurer, weil diese ja auch auf fossile Energieträger aufgeschlagen wird“, warnte der FPÖ-Bundesparteiobmann und forderte für Energieanbieter im (Teil-)Besitz der öffentlichen Hand einen sofortigen Preis-Stopp, damit die Menschen angesichts der Energiepreise nicht unter die Räder kommen.

Pendlerpauschale und Dieselprivileg sollen fallen

Für die Autofahrer seien die aktuell stark steigenden Treibstoffpreise nicht die einzige Hiobsbotschaft. Was mit der Erhöhung der NoVA beim Neukauf von Fahrzeugen begonnen habe, werde mit den geplanten Streichungen von Pendlerpauschale und Dieselprivileg fortgesetzt. „Und was bei der Präsentation der 'ökosozialen Steuerreform' kryptisch als Maßnahmen zur Eindämmung des Tank-Tourismus bezeichnet wurde, heißt übersetzt nichts anderes, als dass der Sprit noch einmal teurer wird“, befürchtete der freiheitliche Verkehrssprecher.

FPÖ fordert Preis-Bremse für lebenswichtige Güter

„Wir brauchen keine weitere Verteuerung des Lebens, sondern ein spürbares Entlastungspaket für die Menschen in unserem Land“, fordert Kickl. Dazu zählt nach seiner Sicht auch die Einführung eines „Covid-19-Warenkorbes“. In diesem sollen die Preise für Waren und Dienstleistungen, etwa Preise für Lebensmittelpreise, Hygieneartikel, Mieten, Heizkosten, Sprit, Fahrtkosten im öffentlichen Verkehr usw., enthalten sein. „Wenn es bei einzelnen Endverbraucherpreisen zu deutlichen Abweichungen, das heißt mehr als zehn Prozent bei einzelnen Waren und Dienstleistungen, kommt, dann muss unverzüglich gehandelt und ein Preisstopp erlassen werden. So kann die Politik verhindern, dass die Preise für Waren und Güter des täglichen Lebens explodieren“, erklärte der FPÖ-Bundesparteiobmann.


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