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21. Oktober 2016 | Wahlen

Bundespräsidentschaftswahl: FPÖ präsentierte finale Plakatwelle

„Wir wollen eine Heimat haben, die den österreichischen Charakter hat und weiterhin auch haben wird“, so FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl.

Die FPÖ hat heute die finale Plakatkampagne für die Bundespräsidentschaftswahl präsentiert. Österreichweit werden zwei Sujets plakatiert, die als Slogan „In Eurem Sinne entscheiden“ und „Für Österreich mit Herz und Seele“ tragen. Beide Sujets haben den Zusatz „So wahr mir Gott helfe“. Wahlkampfleiter Herbert Kickl betonte, dass Norbert Hofer als Bundespräsident im Sinne der Österreicher entscheiden werde. „Für uns heißt es nicht, dass man als Bundespräsident wie ein Oberlehrer agieren soll, der glaubt, er hat es mit Unmündigen zu tun. Für uns heißt Bundespräsident sein, den Willen der Bevölkerung als poltischen Auftrag ernst nehmen, den Willen der Bevölkerung zu schützen und zum Durchbruch zu verhelfen“, so Kickl.

Norbert Hofer ist verlängerter Arm der Bevölkerung

Norbert Hofer sei der verlängerte Arm der Bevölkerung im Gegensatz zu seinem Widerpart Alexander Van der Bellen. Kickl warnte, dass der grüne Kandidat, der sich nun öffentlich gegen CETA gestellt hat, mit Hans-Peter Haselsteiner einen glühenden CETA- und TTIP-Befürworter als finanziellen Unterstützer habe, der offenbar an seinen persönlichen Profit denke. Van der Bellen werde vermutlich eine Schuldigkeit einlösen müssen und letztlich CETA unterstützen. Außerdem kritisierte Kickl den „Last-minute-Patriotismus“ Van der Bellens, der von seinen Marketingleuten erfunden worden sei. Hofer wiederum – und das soll der Slogan „Für Österreich mit Herz und Seele“ besagen – stehe für ehrlichen Patriotismus und Heimatliebe. „Wir wollen eine Heimat haben, die den österreichischen Charakter hat und weiterhin haben wird“, so Kickl.

Christliches Gewissen

Norbert Hofer stehe außerdem für ein starkes persönliches Bewusstsein für eine christlich-abendländische Geschichte. Bei seiner Angelobung zum Bundespräsidenten werde Hofer bei seiner Gelöbnisformel „So wahr mir Gott helfe“ sprechen, kündigte Kickl an. Norbert Hofer werde in seine Entscheidungen auf allgemeine Prinzipien setzen, die auf einem christlichen Gewissen beruhen.


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