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06. Juli 2022 | Bauten, Parlament

Causa EBG – "Animal Farm" im gemeinnützigen Wohnbau?

FPÖ-Bautensprecher Schrangl: "SPÖ-Wohnbausprecherin Ruth Becher in Erklärungsnot bei befristeten Vermietungen."

„Dass genau die sozialdemokratisch ausgerichtete Wohnungsgenossenschaft EBG eine Wohnung in Best-Lage befristet vermieten will, ist eine Bankrotterklärung für die Sozialdemokratie“, kommentierte FPÖ-Bautensprecher Philipp Schrangl eine aktuelle Berichterstattung in der Tageszeitung „Kurier“.

Seltsame Geisteshaltung hoher AK-Funktionäre

„Besonders brisant ist, dass die SPÖ behauptet, die Befristung abschaffen zu wollen“, erinnerte Schrangl exemplarisch an eine APA-OTS-Aussendung der SPÖ-Wohnbausprecherin Ruth Becher vom 22. März. „Wenn ich daran denke, dass der Aufsichtsratsvorsitzende der EBG ein ehemals hochrangiger Funktionär der Arbeiterkammer ist und Berater des SPÖ-Parlamentsklubs war, dann rückt das die Vorkommnisse in ein ganz besonderes Licht“, verwies Schrangl auf den beruflichen und politischen Hintergrund von Franz Köppl. „Das Aufsichtsratsmitglied Walter Reichholf ist nach eigenen Angaben Vertragsanwalt der Arbeiterkammer. Das wirft ebenfalls Fragen auf“, bestand Schrangl darauf, dass Mieterschutz auch für rote Genossenschaften zu gelten hat. „Der Verweis darauf, dass ein Mieter ohnehin keine Möglichkeit habe, sein Recht einzuklagen, deutet eine unerträgliche Geisteshaltung an“, forderte Schrangl eine offizielle Stellungnahme durch die Geschäftsführung zur Klarstellung.

Erinnerung an Orwell-Roman "Animal Farm"

„Wir Freiheitlichen bekennen uns klar zum gemeinnützigen Wohnbau, das bedeutet auch, dass wir Fehlentwicklungen aufgreifen. Nicht nur ich fühle mich stark an den Roman 'Animal Farm' von George Orwell erinnert“, kündigte Schrangl eine schriftliche Anfrage im Nationalrat an und verwies auf die geltende Unschuldsvermutung für alle Genannten und Beteiligten.


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