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06. Jänner 2022 | Impfzwang

Die Bundesregierung schaufelt sich ihr eigenes COVID-Grab

Neue Maßnahmen sind Zeichen der Verzweiflung und werden weiteren Zulauf für Protestbewegung auslösen

„Diese Bundesregierung schaufelt sich ihr eigenes COVID-Grab.“ So kommentierte FPÖ-Bundesparteiobmann Klubobmann NAbg. Herbert Kickl die heute präsentierten Maßnahmen der Bundesregierung für die Omikron-Welle. „Der Gipfel des Unsinns ist die Maskenpflicht im Freien beim Unterschreiten eines 2-Meter-Abstandes zu anderen Personen. Das ist reine Schikane und ein Ausdruck der Verzweiflung. Gleichzeitig gesteht sich die Regierung dadurch ein, dass die Impfung eindeutig nicht der Gamechanger ist.“ Es gebe ausreichend Studien darüber, wonach die Infektionsgefahr im Freien faktisch nicht vorhanden sei. „Diese Frotzelei der Menschen wird an der Coronafront nichts bringen. Ich erwarte mir sogar negative Nebeneffekte, weil die Menschen dann gleich lieber zuhause bleiben und sich Freunde einladen, anstatt sich mit einem 2-Meter-Zollstock durch die Gegend zu bewegen“, so Kickl. Er befürchtete auch, dass die Exekutivbeamten dadurch in ungute Situationen gelangen werden, weil davon auszugehen ist, dass Innenminister Karner ein entsprechend rigoroses Kontrollregime anordnen werde.

Die Verkürzung der Gültigkeit des Grünen Passes von neun auf sechs Monate lasse nun bei immer mehr Geimpften das Gefühl aufkommen, dass sie von der Regierung betrogen wurden. Kickl: „Alle Versprechungen in Bezug auf die Impfung konnten bislang nicht eingehalten werden. Ich verstehe den Unmut der geimpften Menschen in diesem Land. Aus zwei Impfungen wurden drei Stiche – und was sechs Monate nach der Booster-Impfung dann passieren wird, konnte heute niemand sagen.“

Freude bei Amazon

Der Handel zähle ebenfalls zu den großen Verlierern, müssen die Geschäfte doch künftig bei allen Kunden den 2G-Nachweis kontrollieren. „Amazon & Co haben ihre helle Freude mit dieser Bundesregierung“, bilanzierte Herbert Kickl, der den Umbau des Landes in einen Überwachungsstaat mit einem Straf- und Denunziantensystem fortschreiten sieht. Den Beweis dafür habe die Regierung heute geliefert, als eine Erhöhung der Strafen und auch die Möglichkeit einer Zwangsschließung für Betriebe, die 2G nicht lückenlos kontrollieren, angekündigt wurden.

Am Lockdown für Ungeimpfte hält die Regierung weiter fest. „Das kann man nur als Kampfansage an die Freiheit und den Hausverstand werten, zumal die Zahlen der letzten Tage und Wochen eindeutig gezeigt haben, dass diese Maßnahmen medizinisch absolut nichts bringt“, unterstrich Herbert Kickl.

Regierung soll zurücktreten

Abschließend erwartete der FPÖ-Obmann einen weiteren regen Zulauf zur Protestbewegung gegen diese Corona-Politik in den nächsten Wochen und Monaten – vor allem auch durch das mantraartige Festhalten am Impfzwang, für den aus medizinischer Sicht von Tag zu Tag weniger spreche: „Das Drohen, Strafen, Spalten und Zwingen geht trotz der Erfolgslosigkeit munter weiter. Statt diesen Corona-Irrsinn weiter aufrecht zu erhalten, wäre der Rücktritt der gesamten Regierungs-Truppe das einzig wirksame Mittel. Die Menschen in Österreich sollen Vertrauen und Misstrauen bei vorgezogenen Nationalratswahlen neu verteilen.“


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