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10. August 2017 | Umwelt, Verkehr

„Diesel-Debatte“: Rot-Grüne Koalition gegen Österreichs Arbeitsplätze und Pendler bahnt sich an!

Nein zu Leichtfrieds Kniefall vor den Grünen und zur Abgasstrategie 2030

FPÖ-Verkehrssprecher Gerhard Deimek befasste sich in der heutigen Pressekonferenz mit der aktuellen „Diesel-Debatte“. Die in Planung befindliche „Abgasstrategie 2030“ nach der bis 2030 Neuzulassungen keine Emissionen mehr aufweisen dürfen sieht er skeptisch: „Ich warne vor Strategien aus dem Elfenbeinturm heraus – sie funktionieren entweder nicht, oder haben drastische Nebenwirkungen.“

Ohne Reiseunternehmen attackieren zu wollen, jedoch um die Diskussion zu versachlichen, weist Deimek daraufhin, dass große Kreuzfahrtschiffe täglich rund 150 Tonnen Treibstoff verbrauchen. Dieser Wert entspricht mehreren Millionen PKWs. So wäre ein Diesel-Verbot in Österreich nur ein Tropfen auf dem heißen Stein des grundlegenden Problems und würde mehr Schaden als Nutzen mit sich bringen.

Wirtschaftliche Bedeutung wird außer Acht gelassen

Die wirtschaftliche Bedeutung der Automobilindustrie in Österreich wird in diesem Streitthema leider meist bewusst verschwiegen. Die Wertschöpfungskette rund um „den Diesel“ beträgt ca. 17 Milliarden Euro und mehr als fünf Prozent aller österreichischen Arbeitsplätze sind direkt damit verbunden. Österreich könne auf diese Wertschöpfung nicht verzichten. Das Ende des Verbrennungsmotors würde eines Tages aufgrund  fortschreitender Technologie von selbst kommen, jedoch könne die Regierung diesen Zeitpunkt nicht erzwingen, so Deimek.

Automobilwirtschaft zugunsten Österreichs

Trotzdem wird wie so oft realitätsfremde Politik betrieben. So stehen Schlammschlachten und Skandale im Vordergrund. Deimek dazu: „Diese Debatte ist gekennzeichnet von grünen Utopisten, roter Opportunisten und einem Schweigen des Herrn Kurz. Wir hingegen wollen Rahmenbedingungen für Österreich schaffen, in denen unser Land ein prägender Faktor der Automobilwirtschaft ist. So werden Arbeitsplätze und Einkommen gesichert. Das ist verantwortungsvolle Politik, das ist freiheitliche Politik.“


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