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12. Juni 2020 | Bildung

Diesjährige Zentralmatura ist ordentlich in die Hose gegangen

FPÖ-Bildungssprecher Brückl: "FPÖ-Vorschlag zu Matura-alt wäre bessere Lösung gewesen."

Diesjährige Zentralmatura ist ordentlich in die Hose gegangen - FPÖ-Bildungssprecher Brückl: "FPÖ-Vorschlag zu Matura-alt wäre bessere Lösung gewesen."

Foto: FPÖ

Verstimmt zeigte sich der Bildungssprecher der Freiheitlichen im Nationalrat, Hermann Brückl, ob der heurigen Zentralmatura-Ergebnisse in Mathematik: „Wenn mehr als 20 Prozent der Maturaarbeiten mit ‚nicht genügend‘ beurteilt werden, beweist das eindeutig das Versagen des Bildungsministeriums im Umgang mit der Corona-Krise! Nicht umsonst beschweren sich jetzt viele Eltern darüber, dass die Mathematik-Matura zu schwierig gestaltet war.“ Dabei seien laut Brückl auch andere Faktoren zu beachten: „Der fehlende Regelunterricht, durch den die Präsenzzeit an den Schulen massiv eingeschränkt war, trägt natürlich zu diesem Ergebnis bei. Eine optimale Vorbereitung sieht jedenfalls anders aus!“

Stigmatisierung als "Corona-Jahrgang" droht

„Darüber hinaus“, erklärte der freiheitliche Bildungssprecher, „kann es auch nicht sein, dass sich einige Schüler durch die Einbeziehung der Jahresbeurteilung in die Maturanote dazu veranlasst sehen, die Prüfungen ohne ein geschriebenes Wort abzugeben. Alles in allem und in Anbetracht der Tatsache, dass die diesjährige Reifeprüfung als 'Corona-Jahrgang' stigmatisiert sein könnte, wäre man wohl mit dem freiheitlichen Vorschlag besser beraten gewesen. Wir haben schon vor Wochen die heurige Abhaltung der Matura-alt gefordert. Das hätte den Schulen die Möglichkeit und die Autonomie gegeben, mit den jeweiligen Gegebenheiten bestmöglich umzugehen. Nichtsdestotrotz gratuliere ich allen Schülern, die Prüfungen positiv absolviert haben und wünsche ihnen viel Erfolg auf ihrem weiteren Lebensweg.“


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