Skip to main content

Diskriminierung von Menschen mit Behinderung hat keinen Platz!

FPÖ-Behindertensprecher Ragger will durch eine parlamentarische Anfrage den grünen Sozialminister zum Handeln bewegen.

Der freiheitliche Volksanwaltschafts- und Behindertensprecher Christian Ragger zeigte sich angesichts der Geschmacklosigkeit einer Supermarktkette erzürnt: „Es ist an Niedertracht kaum zu überbieten, wie sich ein Supermarkt mit einer Werbekampagne in der Öffentlichkeit zu inszenieren versucht, die Menschen mit Behinderungen schlichtweg irritiert und angreift. Dass Menschen mit Behinderungen unbrauchbar seien, vermag die Supermarktkette wohl in der nächsten Plakatwelle in Abrede stellen, doch der Schaden ist bereits angerichtet. Anstatt gesellschaftliche Probleme ernsthaft in Diskussion zu stellen, spielt man hier mit Provokation. Die ausgrenzende Botschaft des herabwürdigenden Satzes kann nicht in der Öffentlichkeit unkommentiert stehen gelassen werden“, sagte Ragger.

Menschen für kommerzielle Zwecke missbraucht

„Wir haben in dieser Causa unverzüglich eine entsprechende Anfrage an den Sozialminister gestellt, der hier zur Ordnung rufen soll. Es geht nicht an, dass Menschen durch derartige Entgleisungen leiden müssen und für kommerzielle Zwecke missbraucht werden sollen“, betonte Ragger.

Konzern muss unverzüglich reagieren

„Ich hoffe auf eine klare Stellungnahme des Konzerns und auf eine unverzügliche Rücknahme dieser Plakatserie, die die Rechte von Menschen mit Behinderungen in Abrede stellt. Wir haben es in diesem sensiblen Bereich ohnehin schon schwer genug, endlich die vollwertige Gleichstellung zu erreichen, wenn es um Teilnahme am ersten Arbeitsmarkt, Lohn statt Taschengeld in Werkstätten oder eine gerechte soziale Absicherung und Pension geht. Da braucht es keine Zwischenrufe von Konzernen, die sich negativ auf das gesellschaftliche Klima auswirken“, gibt Ragger zu bedenken.


© 2021 Freiheitliche Partei Österreichs. Alle Rechte vorbehalten.