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05. Dezember 2018 | Umwelt

„Donau darf nicht zur Kloake der Kreuzfahrtschiffe verkommen!“

Rosenkranz: „Schiffe lassen Fäkalien einfach ins Donauwasser ab - solchen Umweltsündern muss das Handwerk gelegt werden!“

Herbert Frank / Flickr.com (CC BY 2.0)

Seit Jahren beklagt die Bevölkerung in der Wachau den überbordenden Kreuzfahrttourismus mit unzähligen Landestegen, die nichts als Lärm, Gestank und Verkehrschaos für die Anrainer bedeuten. „Diesbezüglich bin ich auch schon mit dem Verkehrsministerium in Kontakt getreten, um Verbesserungen zu erwirken wie zum Beispiel Stromanschlüsse. In letzter Zeit vermehren sich jedoch nachweisbare Beobachtungen aus der Bevölkerung, in denen vom Ablassen von Fäkalien und anderen Substanzen in die Donau von diesen Schiffen berichtet wird“, so der Landesobmann der FPÖ-Niederösterreich und Klubobmann des Freiheitlichen Parlamentsklubs, Walter Rosenkranz. 

Hohe Fäkalbelastung im Donauwasser festgestellt

„Dass diese Beobachtungen substanziell ernst zu nehmen sind, erschließt sich auch daraus, dass private Wasseruntersuchungen eine immens hohe Belastung des Donauwassers mit Fäkalkeimen zu Tage gebracht haben. Besonders die weißen Schaumkronen in Ufernähe sind ein Zeichen dafür, dass die Inhalte aus den Toilettenanlagen von den Schiffen direkt ins Wasser gelassen werden“, erklärte Rosenkranz. Aus Sicht der Bevölkerung sei die Donauschifffahrt zwar ein Riesengeschäft für ausländische Konzerne, die Anrainer hätten hingegen nur Nachteile.

"Lebensraum Donau" in großer Gefahr

„Bisher war man auf die Wasserqualität der Donau immer stolz, und der Fluss wurde deshalb auch immer gerne von den Bewohnern als Badeziel genutzt. Mit dieser unverfrorenen Vorgangsweise kann man Menschen, insbesondere Kinder, aber nicht mehr getrost in der Donau baden lassen. So wird der 'Lebensraum Donau' zerstört. Jetzt ist nicht nur die sprichwörtliche 'Kacke am Dampfen' - das ist nicht länger hinnehmbar. Ich werde im Rahmen meiner politischen und rechtlichen Möglichkeiten alles ausschöpfen, dass diesen Umweltsündern das Handwerk gelegt wird “, bekräftigte Rosenkranz.


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