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26. August 2020 | Familie, Wirtschaft

Drohende Stromabschaltungen – Regierung muss handeln

FPÖ-Bundesparteichef Hofer: "In Not geratene Menschen trifft keine Schuld an finanziellen Sorgen – 'Österreich-Gutschein' als Ausweg."

Drohende Stromabschaltungen – Regierung muss handeln - FPÖ-Bundesparteichef Hofer: "In Not geratene Menschen trifft keine Schuld an finanziellen Sorgen – 'Österreich-Gutschein' als Ausweg."

Foto: FPÖ

Im Zuge der Corona-Krise wurde zwischen Energieanbietern und der Regierung vereinbart, dass es keine Abschaltung von Strom und Gas bei Zahlungsverzug gibt. Diese Regelung ist Ende Juni aufgelaufen. Wie die E-Control berichtet, wurde, der Vereinbarung folgend, in den Monaten April und Mai in rund 11.200 Fällen von einer solchen Abschaltung abgesehen. Für den Herbst befürchtet die Arbeiterkammer allerdings, dass es in größerem Ausmaß zum Einstellen von Energielieferungen kommt, weil die Rechnungen nicht bezahlt werden können.

Österreicher leiden an Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit

FPÖ-Bundesparteiobmann Norbert Hofer teilt diese Sorge: „Die finanzielle Lage der Menschen hat sich durch das Regierungs-Chaos rund um die Corona-Krise verschlechtert. Hunderttausenden Österreichern bleibt durch Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit kaum Geld zum Überleben. Wenn die Energieanbieter nun auch noch Strom und Gas kappen, weil Rechnungen nicht oder nicht in vollem Ausmaß bezahlt werden können, dann verschärft das die Krise besonders an kalten Herbst- und Wintertagen. Senioren und Familien mit Kindern sind davon in erster Linie betroffen.“

Gutschein würde auch Wirtschaft helfen

Eine Lösung für diese Misere ist der von der FPÖ vorgeschlagene „Österreich-Gutschein“. Jede Österreicherin, jeder Österreicher – vom Kleinkind bis zum Senior - soll 1.000 Euro in Form eines Gutscheines erhalten, der bei allen Unternehmen eingelöst werden kann, die in Österreich steuerpflichtig sind. Hofer: „Damit können sowohl Waren, als auch Dienstleistungen bezahlt werden – also auch die Strom- oder Gasrechnung, Pellets oder Hackgut. Der Gutschein hilft doppelt: Neben den Österreichern profitiert auch die Wirtschaft, die so wieder Umsatz generieren kann.“

FPÖ bisher von Schwarz-Grün niedergestimmt

Vor der Sommerpause hat die FPÖ einen entsprechenden Antrag im Parlament eingebracht, der allerdings von den Noch-Regierungsfraktionen im Hohen Haus niedergestimmt wurde. Hofer: „Wir lassen nicht locker und werden diesen Vorschlag auch im Herbst noch einmal im Nationalrat einbringen. Der „Österreich-Gutschein“ ist ein Konsum-Turbo und hilft den Menschen im Land wirklich. Von den diversen Bürokratie-Monstern der Bundesregierung haben die Opfer der Coronakrise bis heute nicht wirklich profitiert. Das muss sich ändern.“


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