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18. November 2020 | Europäische Union, Finanzen, Umwelt

Ein EU-Parlaments-Standort ist genug!

FPÖ-EU-Delegationsleiter Vilimsky: "Eine Studie des Europaparlaments beziffert CO2-Verbrauch mit 111.000 Tonnen – auch wegen des Wanderzirkus zwischen Brüssel und Straßburg."

Ein EU-Parlaments-Standort ist genug! - FPÖ-EU-Delegationsleiter Vilimsky: "Eine Studie des Europaparlaments beziffert CO2-Verbrauch mit 111.000 Tonnen – auch wegen des Wanderzirkus zwischen Brüssel und Straßburg."

Foto: EU

„Das Europaparlament hat vor einem Jahr in einem Populismus-Anfall den angeblichen 'Klima-Notstand' ausgerufen, leistet sich aber nach wie vor unnötigerweise zwei Parlamentssitze in Brüssel und Straßburg“, erklärte heute, Mitwoch, Harald Vilimsky, FPÖ-Delegationsleiter im Europaparlament. „Eine diese Woche im Umweltausschuss debattierte Studie des Parlaments selbst stellt fest, dass es 2018 für rund 111.000 Tonnen CO2-Äquivalent verantwortlich war. Zwei Drittel davon entfallen auf den Personentransport, der unter anderem auch auf den Wanderzirkus zwischen Brüssel und Straßburg zurückgeht – sofern dieser sich im Normalbetrieb befindet und nicht, wie derzeit, wegen Corona sistiert ist“, so Vilimsky.

Weltmeister im Geldausgeben

„Dazu kommen die beträchtlichen Kosten für den monatlichen Umzug von Brüssel nach Straßburg und wieder zurück, die, je nach Quelle, zwischen 100 und 200 Millionen Euro pro Jahr beziffert werden“, erklärte der freiheitliche EU-Abgeordnete. „Die EU-Institutionen sind Weltmeister darin, Geld für alle möglichen Projekte auszugeben, statt den Sparstift endlich einmal bei sich selbst anzusetzen“, so Vilimsky, der die Reduktion auf einen einzigen Sitz für das Europaparlament forderte. „Dass das problemlos geht, sehen wir ja gerade in Zeiten von Corona“, so der freiheitliche Delegationsleiter.


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