Skip to main content
19. Februar 2021 | Gesundheit, Innenpolitik

Ein Jahr Corona-Pandemie: Regierung hat Österreich gegen Eisberg gesteuert

FPÖ-Bundesparteiobmannn Hofer: "Gastronomie, Hotellerie und den Kulturbereich unter klaren Regeln sofort öffnen. Der Dauer-'Lockdown' wird unser Land sonst vollständig ruinieren.“

Ein Jahr Corona-Pandemie: Regierung hat Österreich gegen Eisberg gesteuert - FPÖ-Bundesparteiobmannn Hofer: "Gastronomie, Hotellerie und den Kulturbereich unter klaren Regeln sofort öffnen. Der Dauer-'Lockdown' wird unser Land sonst vollständig ruinieren.“

Foto: FPÖ

Seit einem Jahr sieht sich Österreich nun mittlerweile mit dem Coronavirus konfrontiert. Während Gesundheitsminister Rudolf Anschober diesen Jahrestag für eine positive Bilanz nützt und dabei wiederholt meint, es säßen alle in einem Boot, sieht FPÖ-Bundesparteiobmann Norbert Hofer die Lage anders: „Unser Problem ist, dass die Bundesregierung das Boot gekapert habt und es zielsicher in Richtung Eisberg steuert. Die Erzählung, Österreich sei besser durch die Krise gekommen als die meisten anderen Länder, entspricht nicht der Realität. Schlechte Wirtschaftsdaten und Arbeitsmarktzahlen sowie die gesundheitlichen Kollateralschäden durch die künstlich erzeugte Corona-Panik sind Fakten, die man nicht wegdiskutieren kann.“

Alten- und Pflegeheime nicht ausreichend geschützt

Als schwersten Fehler im vergangenen Jahr nennt Hofer den misslungenen Schutz der besonders gefährdeten älteren Menschen in Pflege- und Wohnheimen. „Obwohl von Beginn an klar war, dass diese Institutionen besonders geschützt werden müssen, ist nichts geschehen – ganz im Gegenteil. Mit der Zusendung von zehn Millionen großteils mangelhaften FFP2-Schutzmasken im Sommer 2020 wurde die Coronakrise in den Heimen noch verschärft. Die Verantwortung dafür trägt der Gesundheitsminister. Das war der schwerwiegendste Fehler von Minister Anschober. Mehr als 40 Prozent aller Corona-Toten waren in Altenwohn- und Pflegeheimen zu beklagen“, bringt es Norbert Hofer auf den Punkt.

Ein ruinöser "Lockdown" nach dem anderen

Ein "Lockdown" nach dem anderen sowie die mittlerweile schon vier Monate andauernde Sperre der Gastronomie und Hotellerie hätten die Wirtschaft extrem hart getroffen – ohne dabei gleichzeitig einen sichtbaren Erfolg im Infektionsgeschehen zu erreichen, kritisiert der FPÖ-Bundesparteiobmann. Es müsse endlich die Strategie verändert und ein Weg gefunden werden, mit dem Virus zu leben: „Gastronomie, Hotellerie und den Kulturbereich unter klaren Regeln öffnen – und das sofort. Der Dauer-Lockdown wird unser Land sonst vollständig ruinieren.“

Nein zur evidenzbefreiten Maskenpflicht im Freien

Ein klares Nein kommt von Hofer auch zur geplanten Maskenpflicht im Freien. Diese sei weder evidenzbasiert, noch logisch – und sie würde wohl dazu führen, dass der Handel gleich wieder zusperren würde, weil die Kunden einfach keine Lust auf Shopping hätten, wenn sie auch außerhalb der Geschäfte eine Maske tragen müssten.

Regierung hat Krise erst gebracht

Hofer: „Die Bundesregierung hat im letzten Jahr so viele Fehler gemacht, dass man leider sagen muss: Die Regierung hat die Krise durch das Land, nicht das Land durch die Krise geführt. Es muss ein Neustart gelingen, um Wirtschaft, Arbeitsplätze und Gesundheit unter einen Hut zu bringen.“


© 2021 Freiheitliche Partei Österreichs. Alle Rechte vorbehalten.