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10. August 2017 | Wissenschaft und Forschung

Einheitliche Deutschkenntnisse für Uni-Zugang

FPÖ-Bildungssprecher Wendelin Mölzer: "Entsprechende Deutschkenntnisse müssen Grundvoraussetzung zur Nutzung des österreichischen Bildungsangebots werden"

„Die Forderung der Uni Wien, wonach auswärtige Studierende die Ergänzungsprüfung Deutsch des Vorstudiengangs nachweisen müssen um als ordentliche Studenten anerkannt zu werden, ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung“, hält der freiheitliche Bildungssprecher Wendelin Mölzer fest.

Entsprechende Deutschkenntnisse auch im Pflichtschulbereich

Bisher wurden diverse andere Zertifikate als entsprechender Deutsch-Nachweis anerkannt, was immer wieder zu Problemen und vor allem Verwirrung sorgte. Der Abgeordnete betont, dass die neue Regelung die keine Unklarheiten mehr zulasse, ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung zur Erhöhung des Bildungsniveaus an österreichischen Hochschulen sei. Desweiteren fordert Mölzer, dass entsprechende Kenntnisse der Unterrichtssprache Deutsch auch im Pflichtschulbereich als Grundlage für den Besuch einer österreichischen Schule Voraussetzung wird. „Die Universität nimmt diesbezüglich eine wahre Vorreiterrolle ein, wobei es zu begrüßen wäre, wenn alle Bildungsbereiche diesem Beispiel folgen würden“, so Mölzer.

Gleiche Voraussetzungen für alle Schüler

Die Freiheitlichen setzen sich für eine passende Sprachstandfeststellung vor dem Eintritt in den Regelunterricht ein, um allen Schülern die Möglichkeit bieten zu können aktiv am Unterricht teilnehmen zu können. Nur so kann man gleiche Voraussetzungen garantieren. „Ohne die notwendige Kenntnis über die im Unterricht gesprochene Sprache wird es sowohl für Schüler ohne als auch Schüler mit entsprechenden Deutschkenntnissen problematisch dem vorgesehenen Lehrplan folgen zu können“, sagt Mölzer.


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