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18. Februar 2021 | Europäische Union, Gesundheit

EU-Impfplan: von der Leyens nächste Luftnummer

FPÖ-EU-Delegationsleiter Vilimsky: "Rücktritt der EU-Kommissionschefin, statt Ablenkung mit neuer Behörde."

EU-Impfplan: von der Leyens nächste Luftnummer - FPÖ-EU-Delegationsleiter Vilimsky: "Rücktritt der EU-Kommissionschefin, statt Ablenkung mit neuer Behörde."

Foto: EU

„Was EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen jetzt als Ausweg aus dem Impfstoff-Desaster präsentiert hat, droht, ihre nächste Luftnummer zu werden“, erklärte heute Harald Vilimsky, freiheitlicher Delegationsleiter im Europaparlament. „Dass die EU mit HERA jetzt noch eine Behörde gründen will, bläht nur die Brüsseler Bürokratie auf, löst aber noch kein Problem“, so Vilimsky.

Selbstvermarktung als Ablenkung von Inhaltsleere

„Von der Leyens Verkündigungspolitik kennt man ja mittlerweile: Sie ist der Versuch, mangelnden Inhalt durch Selbstvermarktung zu kaschieren“, sagte der freiheitliche EU-Abgeordnete. „Nach dem völligen Versagen der EU-Kommission bei der Impfstoffbeschaffung versucht es von der Leyen jetzt mit Vorwärtsverteidigung, um ihr Desaster vergessen zu machen. Dabei ist die Kommission aber alle Details schuldig geblieben, ob, wie und wann die europäische Massenproduktion von Impfstoffen tatsächlich ausgebaut werden soll.“

Impf-Rückstand der EU wird immer größer

„Die EU liegt derzeit bei fünf Geimpften von 100 Personen. Die USA liegen bei 17, das aus der EU ausgetretene Großbritannien bei 24. Der Impf-Rückstand der EU wird immer größer, statt kleiner. Von der Leyen hat mit keinem Wort erwähnt, ob und wann das aufgeholt werden soll“, so Vilimsky. „Ihr Mangel an Fehler-Erkenntnis ist ebenso groß wie aus ihren früheren Funktionen bekannt. Die Kommission hat unter ihrer Leitung die Impfstoffbeschaffung schlicht und einfach vergeigt. Da ist Rücktritt die einzige Option“, so Vilimsky.


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