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25. November 2022 | Energie, Aussenpolitik, Umwelt

Europa finanziert über „Klimafonds“ Chinas Industrie und Staatsfinanzen

COP 27: Die Länder mit den höchsten Umweltstandards sollen für „Klimaschäden“ Milliarden zahlen.

Europa finanziert über „Klimafonds“ Chinas Industrie und Staatsfinanzen.

Foto: CGTN / NFZ

Nichts zur „Klimarettung“, aber viel für Chinas Staatsfinanzen wird der vom Weltklimazirkus beschlossene „Entschädigungsfonds“ beitragen. Denn die Milliardenzahlungen der Industrieländer – natürlich ohne China – sollen an jene Staaten gehen, die sich mit großzügig gewährten Krediten bei der Volksrepublik verschuldet haben.

Van der Bellen verschenkt großzügig Millionen

Die ganze Absurdität der Veranstaltung, zu deren zukünftiger Finanzierung Österreichs Bundespräsident großzügig Millionen versprochen hat, wird deutlich, wenn man das Ergebnis für die Volksrepublik China betrachtet.

Während die USA die Verabschiedung des Fonds zu blockieren versuchte, setzte sich China – unterstützt von der Klimarettungs-besessenen EU – und einer Gruppe von 130 Entwicklungsländern für den Fonds ein. Pekings Interesse dabei galt nicht dem Klima, sondern der Sicherung seiner wirtschaftlichen Interessen in Afrika und seinen Staatsfinanzen. Denn China hat Entwicklungsländern für die Abtretung von Rohstoff-Abbaurechten großzügige Milliarden-Kredite gewährt. Im Gegensatz dazu haben die Entwicklungshilfe-Milliarden Europas die dortigen Eliten reich gemacht, aber nichts zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung Afrikas beigetragen.

Größter Klimasünder bleibt „ungeschoren“

Obwohl China nach grüner Ideologie der größte Klimasünder ist, wird ihm im Rahmen des Kyoto-Protokolls weiterhin der Status eines Entwicklungslandes zugestanden. Damit braucht China nichts in den Entschädigungsfonds einzahlen, aber hat sich die Möglichkeit offengehalten, Geld aus dem Fonds beantragen zu können. Was für ein Witz!

Der größte CO2-Emittent der Welt darf seinen Spitzenplatz als Luftverschmutzer halten und sogar weiter ausbauen. Denn es gibt nur eine Absichtserklärung Chinas, ab 2030 die CO2-Emissionen eindämmen „zu wollen“. Chinas Schuldner sollen zukünftig Geld aus dem von Europa finanzierten Milliardenfonds bekommen, während Europa über Entwicklungshilfe und Massenmigration in seine Sozialsysteme weiterhin das Weltsozialamt geben darf – im Namen der „Klimarettung“.

Völlig untergegangen ist bei der großen Klimasause der von der UNO veröffentlichte Bericht zur Entwicklung der Weltbevölkerung.

Das vergessene Problem Überbevölkerung

Was für ein Zufall aber auch, ausgerechnet jene Länder Afrikas und Asiens, deren Bevölkerung am schwersten unter den Folgen der angeblichen „Klimakrise“ zu leiden hat, verzeichnen seit Jahrzehnten die höchsten Geburtenraten und damit das größte Bevölkerungswachstum (siehe dazu auch nebenstehenden Artikel).

Seit Beginn der „Klimakatastrophe“ hat sich die Weltbevölkerung verachtfacht, von einer auf acht Milliarden Menschen. Aber das kann und darf ja keine Auswirkung auf die „Erderhitzung“ haben.

Lukrativer CO2-Ablasshandel der Klima-Industrie

Somit bestätigt auch die 27. Auflage des Klima-Zirkus in Sharm el Sheikh nur, dass die Klimawandel-Industrie mit ihrem CO2-Ablasshandel sich vom Milliarden- zum Billionengeschäft aufbläst und eine „neue Weltordnung“ finanziert. Mit China an der Spitze, das die aus Europa vertriebene Industrie absaugt, sich das auch noch von den klimarettungs-besessenen Europäern bezahlen lässt, ohne selbst auch nur einen Finger für die „Klimarettung“ zu rühren.

Denkanstoß für unsere „Klima- Kleber“: China erzeugt 60 Prozent seines Stroms über 1.077 Kohlekraftwerke. Das sind ungefähr so viele, wie im Rest der Welt zusammen noch aktiv sind.


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