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23. Februar 2021 | Familie, Finanzen, Parlament

FABIAN ist noch größerer ÖVP-Flop als „Kaufhaus Österreich“

FPÖ-Frauensprecherin Ecker: "13 Millionen Euro wurden für IT-Projekt im Familienministerium budgetiert – laut Anfragebeantwortung werden Kosten sogar überschritten."

Die freiheitliche Frauensprecherin Rosa Ecker meinte, dass FABIAN der noch größere ÖVP-Flop sei als das „Kaufhaus Österreich“. „FABIAN wurde laut Rechnungshofbericht seit April 2003 angedacht. Das Projekt, das Familienbeihilfe-Verfahren modernisieren sollte, wurde mehrmals unterbrochen und hätte Ende 2019, dann Ende 2020 starten sollen. Man darf gespannt sein, ob FABIAN – wie von der damaligen ÖVP-Familienministerin Christine Aschbacher angekündigt wurde - noch im Februar im Betrieb geht oder zur unendlichen Geschichte wird. Immerhin dürfte das schwarz-geführte Finanzministerium bald 18 (!) Jahre brauchen, um ein modernes IT-Programm zu entwickeln. Überall dort, wo die ÖVP was zu sagen hat, steht das Land auf der Bremse“, erklärte Ecker.

Wieder keine Daten zu Kinderbeihilfe-Auslandszahlungen

Ganz billig ist FABIAN übrigens auch nicht. „13 Millionen Euro wurden budgetiert, wobei mir im Zuge einer parlamentarischen Anfragebeantwortung mitgeteilt wurde, dass die Kosten überschritten werden“, so die FPÖ-Politikerin. Für Ecker sind die Kosten auch nicht nachvollziehbar, zumal für Familienbeihilfeverfahren überschaubare Parameter gebraucht würden. Weil FABIAN noch immer nicht gestartet ist, konnten auch für 2020 wieder keine genauen Daten geliefert werden, wie viel an Differenzzahlungen der Familienleistungen Österreichs für Kinder ins Ausland bezahlt werden mussten, kritisierte Ecker, die eine weitere parlamentarische Anfrage zu FABIAN einbrachte.


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