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07. Mai 2021 | Europäische Union, Familie

Familienleistungen von rund 187 Millionen Euro flossen letztes Jahr ins Ausland

 Wie kürzlich eine parlamentarische Anfrage der FPÖ-Familiensprecherin NAbg. Edith Mühlberghuber an ÖVP-Finanzminister Blümel zutage förderte, flossen im letzten Jahr rund 187 Millionen Euro an Familienleistungen ins Ausland.

Ungarn an der Spitze

„Während aufgrund der völlig überzogenen Corona-Maßnahmen der schwarz-grünen Regierung zahlreiche österreichische Familien um ihre Existenz bangen müssen, zeigen sich die zuständigen ÖVP-Minister Blümel und Raab hier besonders ,großzügig´. So wurden Familienleistungen von rund 187 Millionen Euro (inklusive 17,1 Millionen für den einmaligen Kinderbonus) 2020 für 132.000 nicht in Österreich wohnhafte Kinder ausbezahlt. Die ‚Spitzenplätze‘ belegen Ungarn mit 13,98, Deutschland mit rund 6,55 und die Slowakei mit 6,42 Millionen Euro“, sagte Mühlberghuber.

„Finanziert werden diese Leistungen durch den Familienlastenausgleichsfonds (FLAF), der wiederum vom sogenannten ‚Dienstgeberbeitrag‘ gespeist wird. Hierbei heben österreichische Arbeitgeber von jedem Arbeitnehmer 3,9 Prozent des Bruttoeinkommens ein. Durch den FLAF, der vom Finanzministerium verwaltet wird, werden etwa Familienbeihilfe, Kinderbonus, Unterhaltsvorschuss, Kinderbetreuungsgeld oder Schülerfreifahrten finanziert. Der FLAF ist jedoch extrem verschuldet, der aktuelle Schuldenstand beträgt 3,66 Milliarden Euro“, erklärte Mühlberghuber.

Brauchen Geld im eigenen Land

„Familienleistungen werden zwar ,nur´ für Kinder gewährt, die sich in der EU, im EWR oder in der Schweiz aufhalten, wir brauchen in Zeiten wie diesen jedoch vor allem Geld im eigenen Land. Es gibt zahlreiche alleinerziehende Mütter, die Kinderarmut wird immer größer, es bedarf einer Stärkung der Kaufkraft zugunsten der heimischen Wirtschaft. Es fließt einfach zu viel Geld ins Ausland. Österreichische Alleinerzieher und Familien brauchen mehr Unterstützung, aber sie werden von der schwarz-grünen Regierung lediglich mit Almosen abgespeist“, kritisierte die FPÖ-Familiensprecherin.


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