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05. Juli 2019 | Arbeit und Soziales

FPÖ-Belakowitsch: „,Aktion 20.000‘ war eine Sackgasse“

„Neues zielführendes Projekt unter dem Arbeitstitel ,Arbeitspolitischer Generationenvertrag für ältere Arbeitnehmer‘ ins Leben rufen“

„Die Zustimmung zum Fristsetzungsantrag der SPÖ zur ,Aktion 20.000‘ bedeutet keinesfalls eine inhaltliche Bejahung dieses Projekts. Vielmehr war dieses eine Sackgasse, da nur 30 Prozent der Arbeitnehmer, die daran teilgenommen haben, auch eine dauerhafte Beschäftigung erlangt haben. Für uns ist es jedoch wichtig die eigentliche Problematik in diesem Bereich zur Diskussion zu stellen und auf den gemachten Erfahrungen aufzubauen, um so einen neuen sinnvollen und nachhaltigen Weg zu finden, ältere Arbeitslose wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren“, erklärte heute die freiheitliche Sozialsprecherin NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch.

Hohe Arbeitslosigkeit bei Generaton 50 Plus

„Im Mai 2019 waren alleine über 92.000 Menschen über 50 Jahren von Arbeitslosigkeit betroffen. Mit gezielten Maßnahmen wollen wir all diesen betroffenen Personen helfen und nicht nur einigen wenigen. Für uns ist ein auf zwei Jahre befristetes Projekt, dass 20.000 Personen willkürlich und medienwirksam mit künstlich geschaffenen Arbeitsplätzen aus der Statistik bringt und dabei nur eine Lösung der Arbeitslosigkeit vortäuscht, nicht zielführend. Die Zahlen sprechen hier eine mehr als deutliche Sprache,“ so Belakowitsch.

Neue Struktur notwendig

„Wir brauchen keine Modelle, die nur dazu dienen öffentlichkeitswirksam vermarktet zu werden, sondern funktionierende Wiedereinstiegshilfen für den realen Arbeits- und Wirtschaftsmarkt. Dazu benötigt es eine neue Struktur bei den Schulungen und die Schaffung neuer Arbeitnehmerförderungen, damit die Generation 50 plus auch dauerhaft im Arbeitsmarkt verbleiben kann und deren reicher Erfahrungsschatz zum Gewinn für die Gesellschaft und die Unternehmer wird. Daher werden wir das Gespräch mit allen Parlamentsfraktionen – wie wir es auch schon beim Antrag betreffend der Freiwilligenarbeit oder der Anrechnung der Karenzzeiten getan haben – suchen, um eine möglichst breite Basis für die Beschlussfassung einer echten Neuregelung zu erreichen. Nur so wird es uns gelingen den älteren Arbeitnehmern auch eine Perspektive zu bieten und ein neues Projekt unter dem Arbeitstitel ,Arbeitspolitischer Generationenvertrag für ältere Arbeitnehmer‘ ins Leben zu rufen “, betonte die freiheitliche Sozialsprecherin.


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