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16. Oktober 2019

FPÖ-Belakowitsch: „AMS soll individuell beraten und nicht verwalten“

Wien (OTS) - Als „falscher Weg“ bezeichnete heute die freiheitliche Sozialsprecherin NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch die neuen Pläne des AMS mit der Schaffung von 13 neuen Beratungszentren für schwer vermittelbare Arbeitslose. Weiters soll auch die Einstufung der betroffenen Personen über ein Computerprogramm erfolgen – die so festgestellten „Schwervermittelbaren“, sollen von nun an auch weniger Förderungen erhalten. „Dieses System erinnert an eine Art ‚Gut Aiderbichl‘, in das verzweifelte Menschen auf Arbeitssuche abgeschoben werden“, so Belakowitsch, die Sozialministerin Zarfl auffordert, diese Maßnahme sofort zurückzunehmen.

„Diese Pläne muss man ja schon fast als menschenverachtend bezeichnen. Das AMS soll arbeitslose Bürger individuell beraten und nicht in Kategorien und Schubladen verwalten. Nicht umsonst wurde vor kurzem noch ein Sonderbudget von 50 Millionen Euro beschlossen, um vor allem der Gruppe ‚50plus‘ zu helfen. Sesselkreise haben in so einem kritischen und persönlichen Umfeld einfach nichts verloren, zumal es ungewiss ist, was nach einem Jahr ‚des im Kreis sitzens‘ weiter mit den Betroffenen passieren soll“, betonte Belakowitsch.


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