Skip to main content
22. Juni 2022

FPÖ – Brückl: „ÖVP-Bildungsminister Polaschek lässt Lehrermangel schweigend links liegen!“

Wien (OTS) - „ÖVP und Grüne müssen mehr Finanzmittel in die Hand nehmen, um die Ausbildung von Pflichtschullehrern zu forcieren und das Berufsbild des Lehrers attraktiver gestalten zu können. Es kann nämlich nicht sein, dass permanent in mehreren Bundesländern immer wieder Studenten ohne abgeschlossenes Studium oder bereits pensionierte Pädagogen in die Schulklassen geholt werden müssen, um auszuhelfen“, sagte heute FPÖ-Bildungssprecher NAbg. Hermann Brückl zum vorherrschenden Lehrermangel an vielen Schulen Österreichs.

„Gerade die Corona-Zeit mit den unverhältnismäßigen Maßnahmen der schwarz-grünen Regierung zeigte ganz klar die eklatanten Schwächen in unserem Bildungssystem und insbesondere bei der Pädagogenausbildung sowie beim Lehrerdienstrecht auf. Wir brauchen endlich ein einheitliches Bundesgesetz für alle im Bildungsbereich tätigen Pädagogen. So müssen mehr Möglichkeiten zur Um- und Neuqualifizierung, sowie mehr Möglichkeiten und Erleichterungen für Quereinsteiger und Rückkehrer geschaffen werden“, forderte Brückl.

„Ebenso gibt es bei der Aus- und Weiterbildung von Lehrern einen großen Reformbedarf genauso wie bei der Besoldung und der Arbeitszeit. Generell fehlen klare Regeln bei der Anstellung, der Bewertung oder der Kündigung. Hier ist nun besonders ÖVP-Bildungsminister Polaschek gefordert, der bisher in Sachen Lehrermangel schweigend dieses Problem links liegen lässt“, kritisierte der FPÖ-Bildungssprecher.


© 2022 Freiheitliche Partei Österreichs. Alle Rechte vorbehalten.