Skip to main content
19. Oktober 2021

FPÖ – Brückl zu Budget: Nur 65 Millionen Euro für das Förderstundenpaket sind schlichtweg zu wenig!

Wien (OTS) - „Im Bildungsbudget sind für 2022 238 Millionen Euro für Antigen- und PCR-Tests vorgesehen und für das Förderstundenpaket lediglich 65 Millionen Euro. Die Bildungsrückstände, Bildungsverluste sowie Ausbildungsdefizite sind durch die von der schwarz-grünen Regierung verordneten Schulschließungen entstanden, aber diese negativen Auswirkungen scheinen Bildungsminister Faßmann auch jetzt noch nicht zu interessieren“, kritisierte heute FPÖ-Bildungssprecher NAbg. Hermann Brückl. „Studien belegen, dass die Schüler aber nicht nur Bildungsrückstände haben, sondern sie leiden noch immer auch psychisch und körperlich unter den Corona-Maßnahmen“, so Brückl weiter.

„Die Herausforderungen, die durch die unverhältnismäßigen Corona-Maßnahmen entstanden sind, sind enorm. Nun nur 65 Millionen Euro für Förderstunden für 2022 einzuplanen, ist schlichtweg zu wenig. Es ist aber leider eine Tatsache, dass sich diese türkis-grüne Regierung für die Gesundheit, die Psyche unserer Kinder, die in der Pandemie aufgetretenen sozialen Probleme und die eingetretenen Bildungsrückstände und Bildungsverluste einfach nicht interessiert. Ich fordere daher ÖVP-Bildungsminister Faßmann auf, dafür zu sorgen, dass genügend Budgetmittel vorhanden sind, um die bestehenden Bildungsrückstände bei den Schülern abzubauen – hier sind nämlich massive Förderprogramme notwendig“, erklärte der FPÖ-Bildungssprecher.

„Die Türkisen - angefangen vom ehemaligen Kanzler bis zu Finanzminister Blümel - trommeln seit Monaten, dass die Corona-Pandemie vorbei sei und auf der anderen Seite werden hunderte Millionen Euro für die Schultests ausgegeben – das ist ja ein völliger Widerspruch und Nonsens. Bis zum Ende der Corona-Pandemie werden von Türkis und Grün sicher mindestens eine halbe Milliarde Euro für diese Tests ausgegeben. Hier stimmt die Verhältnismäßigkeit einfach nicht mehr – da muss endlich ein Umdenken stattfinden“, betonte Brückl.


© 2021 Freiheitliche Partei Österreichs. Alle Rechte vorbehalten.