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07. November 2019

FPÖ-Ecker: „Zeitverwendungsstudie - sinnlos und teuer“

Wien (OTS) - Die FPÖ-Frauensprecherin NAbg. Rosa Ecker, MBA lehnt die Forderung der NEOS, dass sich Österreich an der EU-Zeitverwendungsstudie beteiligen soll, klar ab: „Das ist eine sinnlose und teure Geldverschwendungsstudie. Bereits bei der letzten Studie im Jahr 2010 zahlte das von der damaligen SPÖ-Ministerin Heinisch-Hosek geführte Frauenministerium dafür rund 200.000 Euro. Statt für Studien sinnlos Geld zu verschwenden, wäre es besser, diese Mittel aktiv zur Unterstützung von Frauen in Österreich einzusetzen.“

„Statt Institute mit Steuergeldern für 'totes und überflüssiges Zahlenmaterial' zu finanzieren, wäre es sinnvoller, Frauen in Armut aktiv zu unterstützen. Das Geld sollte dort verwendet werden, wo es dringend benötigt wird“, betonte die Landesobfrau der „initiative Freiheitliche Frauen“ (iFF) - Oberösterreich. „Tatsache ist, dass nicht nur Zeit, sondern auch Geld zu den wichtigsten Ressourcen im Leben von Frauen und Familien gehört. Nur weil so manche Arbeit nicht bezahlt ist, mindert dies nicht den Wert für unsere Gesellschaft“, hob Ecker hervor und betonte, dass viele österreichische Frauen mit ihrem unbezahlten Einsatz für Kinder und Familien Unschätzbares leisten würden.

„Diese geplante Zeitverwendungsstudie ist nicht nur eine Geldverschwendungsstudie, sondern auch eine Zeitverschwendungsstudie. Will man damit einen weiteren Keil zwischen Frauen und Männer treiben? Für uns ist es ganz klar und selbstverständlich, dass die Aufgabenverteilung in den Familien den Ehepartnern überlassen werden soll. Frauen und Männer können selbst entscheiden, wer wofür zuständig ist - wer die Glühbirne wechselt, wer das Baby wickelt oder wer sich um das Finanzamt kümmert. Dafür bedarf es keinerlei Studien auf Steuerzahlerkosten“, erklärte Ecker.


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