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01. Dezember 2021

FPÖ – Hafenecker: Türkiser Postenschacher zwischen Kanzleramt und Kronehit-Radio

Wien (OTS) - Kritik an dem eben bekannt gewordenen Postenschacher zwischen Kanzleramt und Kronehit-Radio übt der freiheitliche Mediensprecher NAbg. Christian Hafenecker. „Dass Philipp König als ehemaliger Kabinettschef des über den Beinschab-Skandal gestolperten Medienbeauftragten Fleischmann nur zwei Monate später zum Geschäftsführer eines der wichtigsten Privatradios wird, ist ein weiteres Indiz für die medienpolitisch völlig unerträgliche Verfilzung zwischen der türkisen Familie und den ihr ergebenen Medienmachern“, so Hafenecker. „Es ist nicht hinnehmbar, dass Personen, die sich durch den massiven Medienkauf insbesondere während der Corona-Pandemie Freunde in den Medien gemacht haben, nun dafür mit Top-Jobs belohnt werden.“

Nachdem man in der nach einem kurzfristigen Justiz-Kater schon wieder völlig machtbesoffenen türkisen Truppe auf keinerlei Einsicht hoffen dürfe, regt Hafenecker eine gesetzliche Regelung an, die derartigen Praktiken den Riegel vorschiebt: „Analog zur Cool-off-Phase zwischen dem ORF-Stiftungsrat und einer Tätigkeit im ORF sollen auch hier mindestens zwei Jahre liegen zwischen einer maßgeblichen Tätigkeit im medienpolitischen Bereich und einer operativen Tätigkeit bei einem einzelnen Medium“, forderte Hafenecker. Medienunternehmen, die sich daran nicht halten wollen, sollten während dieser Frist von der Vergabe von Inseraten aus Regierungen oder dem staatsnahen Bereich ausgeschlossen sein. Die FPÖ werde einen entsprechenden Vorstoß im Nationalrat unternehmen.


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