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15. August 2022

FPÖ - Hauser: Kraus-Winkler ist einzig die Vertreterin der großen Tourismusbetriebe

Wien (OTS) - In ihrem jüngsten Radiointerview gab ÖVP-Tourismus-Staatssekretärin Kraus-Winkler die vom Rechnungshof festgestellten Corona-Überförderungen durch die COFAG für manche Großbetriebe zwar zu, bemühte sich aber gleichzeitig, diese dadurch zu relativieren, dass der Tourismus insgesamt durch Corona massiv geschädigt worden sei. FPÖ-Tourismussprecher NAbg. Gerald Hauser ist darüber erbost: „Es war die schwarz-grüne Regierung, die durch ihre überschießende Lockdown-Politik diese massiven Ausfälle im Tourismus zu verantworten hat. Frau Kraus-Winkler macht als Staatssekretärin das, wofür sie auch bereits in der Wirtschaftskammer gestanden ist:

Sie vertritt lediglich die Interessen der Großen. Privatvermieter und touristische Kleinbetriebe, die für den Tourismus insgesamt enorm wichtig sind, lässt sie links liegen.“

Während die großen Betriebe mit Umsatz-Ersatzraten von achtzig Prozent im November 2020 und fünfzig Prozent im Dezember 2020 großzügig entschädigt worden seien, mussten die kleinen touristischen Vermieter mit mehr als zehn Betten mit 25 Prozent Vorlieb nehmen. Hauser: „Warum wurden hier große Betriebe regelrecht mit Geld überschüttet, während die „Kleinen“ mit derart geringen Entschädigungen auskommen mussten? Das ist klassische ÖVP-Klientelpolitik, die nun auch vom Rechnungshof aufgedeckt wurde.“

Der FPÖ-Tourismussprecher verwies auch darauf, dass die Entschädigungen für kleine touristische Betriebe überhaupt erst durch die Hartnäckigkeit der FPÖ erreicht werden konnte: „Der Tourismus hat nun durch eine eigene Staatssekretärin eine Fürsprecherin in der Bundesregierung. Susanne Kraus-Winkler muss dafür aber umdenken und endlich erkennen, dass der Tourismus in Österreich mehr ist als große Vier- und Fünf-Sterne-Hotels. Auch die kleinen Betriebe müssen endlich Gehör finden.“


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