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13. September 2021

FPÖ – Kaniak: Eine erhöhte Impfrate ohne flächendeckende Antikörpertests zu fordern, ist wie in einer Nebelsuppe zu stochern

Wien (OTS) - „Wenn die türkis-grüne Regierung eine erhöhte Durchimpfungsrate unserer Bevölkerung - ohne flächendeckende qualitative und quantitative Antikörpertests anzubieten - einfordert, ist das wie ein Stochern in einer Nebelsuppe“, reagierte der freiheitliche Gesundheitssprecher und Vorsitzende der parlamentarischen Gesundheitsausschusses NAbg. Mag. Gerhard Kaniak.

„Dieser freiheitlichen Forderung stimmen nun schön langsam auch jene Wissenschafter zu, die an Antikörperstudien maßgeblich beteiligt sind. So liefert die laufende Ischgl-Studie der Medizinischen Universität Innsbruck zum Beispiel tiefe Erkenntnisse an der natürlichen Immunisierung der Bevölkerung mit Antikörpern und T-Zellenimmunisierungen. Diese sind bei Erwachsenen sechs Mal und bei Kindern zehn Mal so hoch wie mit PCR-Tests nachgewiesene Infektionen, so die Studie. Auch die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) berichtete schon über ähnliche Daten, wobei Prof. Dr. Allerberger von einer drei Mal so hohen Rate sprach“, erklärte Kaniak.

Der Bevölkerung müsse die Möglichkeit geboten werden, über den eigenen Immunstatus Bescheid zu wissen, ob geimpft oder ungeimpft. Diese Erhebung diene auch als Grundlage für die persönliche Entscheidung, sich auch weiterhin regelmäßig impfen zu lassen. Die Ischgl-Studie habe auch belegt, dass 79 Prozent der Bevölkerung das Angebot der Tests angenommen habe. Interessant wäre auch der Status der T-Zellenimmunität in der Bevölkerung, denn dieser böte einen zuverlässigeren Schutz als Antikörper gegen eine eventuelle Corona-Infektion. „Deshalb fordern wir auch weiterhin diese Tests ein. Der Blindflug von Kurz, Mückstein und Co. muss endlich ein Ende haben“, so Kaniak.


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