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02. April 2021

FPÖ – Kaniak kritisiert Testpflicht bei Ambulanzbesuch

Wien (OTS) - Ab 7. April verlangt auch die Innsbrucker Klinik bei einem geplanten Ambulanztermin einen negativen Antigen- oder PCR-Test. Für FPÖ-Gesundheitssprecher NAbg. Gerhard Kaniak wirft das die Frage auf, wie das konkret ablaufen soll. „Muss man sich jetzt einen Gips selber runterschneiden, wenn man sich nicht testen lassen will? Oder finden andere geplante wichtige Therapien nicht statt und wird man stattdessen einfach nach Hause geschickt, wenn man das Pech hat, keinen Testtermin mehr zu bekommen?“ Das Hauptaugenmerk müssten ja wohl immer noch das Wohl und die Gesundheit der jeweiligen Patienten sein, und das sei aktuell bei verpflichtenden Eintrittstests nicht sichergestellt. „Das Minimum wäre wohl, dass es ein Testangebot in der Klinik gibt, damit kein Patient wieder weggeschickt werden muss“, fordert der freiheitliche Gesundheitssprecher.

Außerdem befürchtet Kaniak, dass das Innsbrucker Beispiel Schule machen wird. Es sei zu vermuten, dass beim Ambulanz- oder Arztbesuch bald in ganz Österreich verpflichtend ein negativer Antigentest vorgewiesen werden müsse, um überhaupt Zugang zur Gesundheitsversorgung zu bekommen. Das entspreche voll und ganz Kurz‘ und Anschobers Zwangstest-Bestrebungen, die in weiten Bereichen wie etwa beim Friseurbesuch oder in den Schulen ja schon traurige Realität seien. Nächste Stufe seien dann die Zwangsimpfungen bzw. der "Grüne Pass".


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