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11. April 2022

FPÖ – Kaniak: Stützung der heimischen Pharmaindustrie dient der medizinischen Versorgungssicherheit

Wien (OTS) - Der freiheitliche Gesundheitssprecher und Vorsitzende des parlamentarischen Gesundheitsausschusses NAbg. Mag. Gerhard Kaniak zeigte sich angesichts der Pläne der Europäischen Union, Embargos gegen russisches Gas und Öl zu verhängen mehr als besorgt:

„Die produzierende heimische Pharmaindustrie hat in Österreich von Haus aus einen schweren Stand. Horrende Lohnnebenkosten, Bürokratiemonster und eine Konkurrenz aus Billiglohnländern wie zum Beispiel Indien. Wenn nun die schwarz-grüne Bundesregierung auf Öl-und Gasembargos der EU einschwenkt, wird auch Österreichs Pharmaindustrie ins Schwanken geraten.“

Die Pharmaindustrie Österreichs trage einen enormen Anteil zur medizinischen Versorgungssicherheit unseres Landes bei. So gebe es am Standort traditionelle Unternehmen, die hochwertige Generika mit gesicherten Rohstoffen herstellen, aber auch innovative Unternehmen der Forschung, die derzeit weiter auf Expansionskurs im Land stünden. „Gerade jene Unternehmen, die in Österreich Investitionen tätigen, viele Mitarbeiter beschäftigen und der Bevölkerung jederzeit Medikamente liefern können, muss die volle Aufmerksamkeit der Politik gelten“, betonte Kaniak.

Europa gerate durch die Corona- und Ukraine-Krise in Bewegung und das nicht zum Guten. Umso wichtiger sei es, schlüsselrelevante Unternehmen in ihrem Betrieb abzusichern. Ausländischen Pharmariesen Österreichs Steuergeld in den Rachen zu werfen, sei mit Sicherheit der falsche Weg, denn nur eine Produktion im eigenen Land könne uns auch weiterhin versorgen und bevorraten. „Nur ein Zusammenspiel von Produktion, Apotheke und Arzt kann Patienten schützen und Leben retten. Dazu bedarf es allerdings Rahmenbedingungen, die das auch ermöglichen und hier ist eine funktionierende Politik gefragt und keine ahnungslosen und untalentierten Showmaster“, so Kaniak.


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