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21. Oktober 2021

FPÖ – Kickl: Inflations-Handbremse muss sofort gezogen werden

Wien (OTS) - Die Preise für Heizen, Treibstoffe und Lebensmittel steigen seit geraumer Zeit ins Uferlose. So liegt das Preisniveau derzeit 3,3 Prozent über dem Vergleichszeitraum von 2020. „Zu den Hauptpreistreibern Sprit, Gas, Öl und Strom gesellen sich aber auch noch, von der Inflationsrate unbedacht, die Nachwehen der Corona-Maßnahmen und die öko(a)soziale Steuerreform. Diese trifft ja vor allem genau jene Konsumenten, die auf die genannten Preistreiber besonders angewiesen sind“, so der freiheitliche Bundesparteiobmann Klubobmann NAbg. Herbert Kickl. Er fordert daher sofort konkrete Handlungen und das Ziehen der Inflations-Handbremse.

Dazu zählen ein Einfrieren der Energiepreise bei all jenen Energieanbietern, die im Besitz der öffentlichen Hand sind, sowie die Einführung eines „Covid-Warenkorbes“ mit Gütern des täglichen Lebens, deren Preis ab einem gewissen Wert gedeckelt werden kann. Zudem sollte es in diesen besonders herausfordernden Zeiten für die Güter des täglichen Gebrauchs eine Koppelung an das Lohnniveau der Menschen in Österreich geben. Ein solches System habe es in der Vergangenheit bereits in Österreich gegeben. Wie notwendig das sei, zeige der Umstand, dass beim sogenannten „Miniwarenkorb“ mit Produkten des wöchentlichen Einkaufs sogar eine Teuerungsrate von 6,8 Prozent aktuell vorhanden sei. Von der Regierung sei augenscheinlich keine Hilfe zu erwarten. „Diese Teuerung ist mehr als bedenklich und muss Anlass zu raschen und effektiven Handlungen der Bundesregierung geben. Aber weder von ÖVP noch Grünen hört und sieht man etwas in dieser Causa. Diese Bundesregierung zeigt in ihrer Schockstarre, wie weit entfernt sie vom Bürger ist, denn diesen gilt es jetzt zu schützen“, so der FPÖ-Obmann.

Herbert Kickl führte weiter aus, dass das Ende der Fahnenstange der Inflation laut Wifo aber leider noch nicht erreicht sei, so werde ein Höhepunkt von 4,5 Prozent im Jänner 2022 erreicht sein. „Das ist gewaltig und deshalb fordern wir Freiheitliche eine Preisdeckelung bei Treibstoffen, Heizöl und Gas ein. Weiters muss das Belastungspaket der öko(a)sozialen Steuerreform sofort auf Eis gelegt werden. Diese Reform zahlen sich die Menschen über die kalte Progression selber – und zusätzlich werden mit der CO2-Strafsteuer Autofahren und Heizen verteuert, was vor allem all jene voll trifft, die finanziell schon jetzt kaum über die Runden kommen.“


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