Skip to main content
14. Oktober 2019

FPÖ: Kickl: Rücknahme von Asyl-Bundesbetreuungsagentur bedeutet Ausverkauf österreichischer Interessen

Wien (OTS) - „Die Forderung nach der Rücknahme der Bundesbetreuungsagentur (BBU) ist ein weiterer Schritt in Richtung asylpolitischer Ausverkauf der Interessen der österreichischen Bevölkerung. Das lehnen wir klar ab“, sagte heute der geschäftsführende Klubobmann der FPÖ NAbg. Herbert Kickl als Reaktion auf die Forderung mehrerer NGOs.

Die Flüchtlingsbetreuung und Flüchtlingsberatung sei hoheitliche Aufgabe. „Es ist kein Bereich, in dem Geschäftsinteressen verfolgt werden sollen, und keiner, in dem man unter dem Deckmäntelchen der Humanität Leuten falsche Hoffnungen macht, Asylverfahren auf Kosten der Steuerzahler krampfhaft in die Länge zieht und dem Missbrauch von Asyl damit Tür und Tor öffnet“, so Kickl.

Die Rechtsberatung im Rahmen der BBU erfolge unabhängig, weisungsfrei und objektiv. „Es werden aber keine All-inclusive-Leistungen mit Verfahrensverzögerungsoption mehr angeboten. Genau das dürfte die BBU-Gegner stören. Die Willkommensklatscher wie der Ausreisezentrumschild-Abmontierer Maier wittern offensichtlich Morgenluft und möchten mit einer weiteren Abkehr von einer restriktiven und geordneten Asylpolitik die Zeit in die Jahre 2015/2016 zurückdrehen. Sollten sich diese Leute durchsetzen, können wir an den Staatsgrenzen gleich ein Schild aufstellen: ‚Egal, warum und woher ihr kommt und wer ihr seid, ihr könnt eh alle dableiben‘“, sagte Kickl.


© 2019 Freiheitliche Partei Österreichs. Alle Rechte vorbehalten.