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29. August 2019

FPÖ plant Einführung der „Umweltprämie“

Wien (OTS) - Der Verkehrssektor ist einer der größten Verursacher von Kohlendioxid (CO2). In diesem Sektor muss es gelingen, den CO2-Ausstoß deutlich zu reduzieren. Mit Rekordinvestitionen in den Ausbau der Schiene und der geplanten Nahverkehrsmilliarde hat Ex-Verkehrsminister und FPÖ-Spitzenkandidat Norbert Hofer bereits wichtige Akzente gesetzt. Einen weiteren Erfolg verspricht sich Hofer von der Einführung der „Umweltprämie“. „Wer sein Auto, das zwölf Jahre oder älter ist, verschrotten lässt und sich ein umweltfreundlicheres neues oder neuwertiges Fahrzeug kauft, der soll mit einer Prämie in der Höhe von 3.000 Euro belohnt werden. Damit gelingt es uns, 'alte Stinker' aus dem Verkehr zu ziehen – eine wichtige Maßnahme für die Umwelt“, ist FPÖ-Klubobmann Norbert Hofer überzeugt.

Die Gründe für die „Umweltprämie“ liegen auf der Hand. Fast 1,8 Millionen Autos in Österreich sind zwölf Jahre oder älter. Das ist fast ein Drittel des gesamten Fahrzeugbestandes in Österreich. Das „Umweltprämien“-Konzept der FPÖ sieht vor, dass der Staat insgesamt 100 Millionen Euro dafür zur Verfügung stellen soll. Noch einmal 100 Millionen Euro sollen vom Fahrzeughandel kommen. Hofer: „Damit können rund 70.000 ‚alte Stinker‘ aus dem Verkehr gezogen werden. Durch die Einnahmen aus Mehrwertsteuer und NoVA entstehen auch keine Mehrkosten für den Staat.“

In den Genuss der "Umweltprämie" kommen Fahrzeuge, die zwölf Jahre oder älter sind. Das neue oder neuwertige (Jahreswägen, Vorführautos) Fahrzeug darf einen maximalen Ausstoß von 130g/km CO2 haben. Es ist natürlich auch möglich, vom alten Pkw auf ein dekarbonisiertes Fahrzeug (Elektro- oder Brennstoffzellen-Antrieb) umzusteigen. Hier kommt zur „Umweltprämie“ auch noch die von der letzten Regierung beschlossene E-Mobilitätsförderung von 3.000 Euro pro Fahrzeug dazu – macht in Summe einen Bonus von 6.000 Euro.

Für FPÖ-Klubobmann Norbert Hofer ist die „Umweltprämie“ auch eine soziale Maßnahme: „Vielen Menschen bleiben bei ihrem alten Auto, weil sie sich einfach kein neues leisten können. Mit der ‚Umweltprämie‘ haben Menschen mit niedrigem Einkommen eine bessere Chance, auf verbrauchsarme Fahrzeuge umsteigen zu können, womit auch die monatlichen Fixkosten sinken. Viele Pendler, die auf ihr Auto angewiesen sind, werden damit massiv entlastet.“


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