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31. März 2016 | Euro

FPÖ-Präsidentschaftskandidat Hofer: Bargeldabschaffung rückt immer näher!

"Ohne Möglichkeit, das eigene Bargeld von der Bank zu holen, kommt es zu einer Enteignung der Bevölkerung"

Norbert Hofer

Foto: Mike Ranz

„Angesichts der Tatsache, dass ein großes österreichisches Bankinstitut bereits jetzt 500-Euro-Geldscheine nur noch für „eigene Kunden“ wechselt, scheint die Abschaffung des Bargeldes immer näher zu rücken“, befürchtet FPÖ-Präsidentschaftskandidat Norbert Hofer. In den skandinavischen Ländern, insbesondere Schweden, aber auch Deutschland oder Frankreich werden die Schritte dazu immer konkreter. Die Zinsen schwächeln seit Jahren, Kredite sind günstig wie nie, parallel dazu sind die europäischen Staaten hoch verschuldet. So kann es in kurzer Zeit dazu kommen, dass – wie in der Schweiz seit Anfang 2016 – auch bei uns die Zinsen auf Privatkonten in den Minusbereich rutschen. „Ohne Möglichkeit, das eigene Bargeld von der Bank zu holen, kommt es zu einer Enteignung der eigenen Bevölkerung", so Hofer.

Festschreibung des Bargeldes in die Verfassung notwendig

Die Deutsche Bundesbank etwa erwägt auch die Bankgebühren zu erhöhen. Betroffen davon wären diverse Dienstleistungen, die Ausstellung von Karten, aber auch die Behebung von Bargeld. Der für die Deutsche Bankenaufsicht zuständige Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret spricht im „Spiegel Online“ ganz offen davon, dass auch Strafzinsen auf Konten von Bankkunden möglich sein werden. „Es ist bereits zwei Minuten vor Zwölf, was die Festschreibung des Bargeldes in der Verfassung betrifft. Herumlamentieren, zögern und zaudern geht nicht mehr, jetzt braucht es einen nationalen Schulterschluss, um die berechtigten Interessen der Österreicher gemeinsam zu erhalten", so Hofer, der gleichzeitig nochmal an alle Vertreter der Parlamentsparteien appelliert, den wichtigen Schritt der Festschreibung des Bargeldes in die Verfassung mitzutragen und jenen neoliberalen Bestrebungen eine Abfuhr zu erteilen.

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